Do.. Sep. 24th, 2026

Während im Retailgeschäft dank steigender Passivmargen neue Rekordgewinne winken (als indirekten Beleg verweisen wir auf die krassen H1-Zahlen der Sparkassen), müssen die Firmenkundenbanker aktuell sehr viel stärker kämpfen, um ihr Ergebnisniveau zu verteidigen. Wie die neue Ausgabe unseres Company-Banking-Displays zeigt, verdienten die elf größten Participant in dem Section von Januar bis Juni insgesamt 4,939 Mrd. Euro. Das battle zwar alles in allem weiterhin auskömmlich – hinter den Halbjahres-Ergebnissen der drei Vorjahre blieben die Institute allerdings mehr oder weniger deutlich zurück (aggregiert fehlten 429 Mio. Euro zum unmittelbaren Vorjahr und sogar 916 Mio. Euro zum H1/23).

Analysiert man die Ergebnisse im Element, zeigt sich freilich, dass die operative Entwicklung besser ist, als es auf den ersten Blick scheint. So entfielen intestine zwei Drittel des Gewinnrückgangs auf Ertragskomponenten jenseits des Zins- und Provisionsgeschäfts. Simples Beispiel: Die Deutsche Financial institution verlor 65% (=52 Mio. Euro) beim sonstigen Ergebnis. Noch ein simples Beispiel: Die Commerzbank verlor intestine ein Zehntel (=47 Mio. Euro) beim Honest-Worth-Ergebnis. Über alle elf untersuchten Banken hinweg summierten sich solche und ähnliche Belastungen auf intestine 300 Mio. Euro, wobei es sich teilweise auch schlicht um Basiseffekte handelte.

Lesen Sie hier, in welchem Feld es die größten operativen Fortschritte gibt, welche Banken den insgesamt sehr ordentlichen Gesamteindruck trüben und warum Andrea Orcel, wenn auch er es lesen sollte (wir sind nicht ganz sicher, ob er das tut), heute Früh noch ein wenig breitbeiniger durchs Büro laufen darf als ohnehin schon – bitte sehr:

Von admin