Sa.. Jan. 31st, 2026

Klar, die Connaisseure kannten diese Banken auch schon vor deren Zusammenbruch. Aber das normale Publikum? Hatte das je von der Noa Financial institution gehört (implodiert im Jahr 2010)? Oder von der FX Direkt Financial institution (2012), der Maple Financial institution (2016), der Derobank (2018), der Greensill Financial institution (2021), der North Channel Financial institution (2023)?

Was jedenfalls auffällt: Dafür, dass die deutsche Bankenbranche die letzten anderthalb Dekaden (additionally die Part seit der Finanzkrise) grosso modo relativ unbeschadet überstanden hat, musste die non-public Einlagensicherung dann doch relativ oft einspringen. Allerdings – und das fällt quick noch mehr auf: Sie musste das nicht bei irgendwelchen Berenbergs oder Donner & Reuschels und nicht einmal bei M.M. Warburg. Sondern ausschließlich bei nahezu unbekannten Nischenplayern oft ausländischer Provenienz.

Wobei vor allem die Pleite der Bremer Greensill Financial institution regelrechte Schockwellen durch den privaten Bankensektor rollen ließ. Schließlich kostete die Finanzspritze den BdB im Greensill-Fall krasse 3,3 Mrd. Euro. Mit der Folge, dass die Mitgliedsinstitute eine Sonderumlage entrichten mussten und der Verband sein Sicherungssystem einer gründlichen Renovierung unterzog.

Jedenfalls – und damit jetzt zurück in die Gegenwart. Die Pleite der Greensill Financial institution hat letztlich alle kalt erwischt, den BdB genauso wie die Bafin. Und darum greifen Verband und Aufsicht jetzt offensichtlich umso entschlossener ein, wenn sich wieder mal eine nischige Auslandsbank auf einen allzu sportlichen Expansionskurs begibt.

Von admin