Quick könnte man meinen, da hätte wer Regie geführt. In den kommenden Wochen wollen die Sparkassen bekanntlich über den geplanten Verkauf ihrer NordLB-Anteile an das Land Niedersachsen entscheiden (wer Finanz-Szene liest, battle schon vor Wochen über die Vorgänge im Bilde); ebenfalls in nicht allzu ferner Zukunft dürfte die NordLB darüber hinaus den stigmatisierenden Standing als DSGV-Stützungsfall abstreifen (womit dann auch niemand mehr fragen wird, ob die NordLB das, was sie tut, nämlich brutal zu wachsen, eigentlich tun darf); als wäre das nicht eh schon genug, steht überdies und ja auch schon seit Monaten die Dividendenfrage im Raum. Und ausgerechnet jetzt: Präsentiert die Hannoversche Landesbank eine H1-Bilanz, bei deren Anblick man meint, es müsste nur noch jemand eine Schleife drum machen, und schon könnte man sie, eingefasst in eine goldverzierte Vitrine, ins Niedersächsische Landesmuseum stellen.
Konkret:
- 370 Mio. Euro Vorsteuerergebnis (ein nochmaliges Plus von 40% zum Vorjahr)
- 9,0% Eigenkapitalrendite
- Sowie 47% Value-Revenue-Ratio
Sieht so ein Stützungsinstitut aus??? Nein, natürlich nicht!!! So jedenfalls die unausgesprochene Botschaft, die vom gestrigen Mittwoch offenkundig ausgehen sollte. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Sind die Zahlen wirklich soooo intestine, wie sie auf den ersten Blick aussehen?
Unsere Analyse:
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