Sa.. Apr. 11th, 2026


Der Erfolg der Berkshire Hathaway Aktie ist maßgeblich von Warren Buffett geprägt. Er gilt als einer der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten. Auch in der jüngeren Vergangenheit battle die Berkshire Hathaway mit Kursgewinnen von 128 Prozent in den letzten 5 Jahren ein lohnenswertes Funding.

Wer vor 5 Jahren investierte, kommt auf eine annualisierte Rendite von 18 Prozent!

Auf der letzten Aktionärsversammlung gab der inzwischen 95-jährige Buffett allerdings sein Ausscheiden als CEO von Berkshire Hathaway bekannt. Wie intestine ist Berkshire Hathaway für die Zeit nach Warren Buffett aufgestellt und verspricht die Aktie auch in Zukunft ein überdurchschnittliches Renditepotenzial?

Das Geschäftsmodell in aller Kürze

Berkshire Hathaway ist in erster Linie eine Funding-Holding, die keiner eigenen Geschäftstätigkeit nachgeht, sondern lediglich die Unternehmen in ihrem Besitz verwaltet oder zusätzlich über Minderheitsbeteiligungen in anderen Unternehmen investiert ist. Bei den Investments gilt die Devise „es ist besser ein wundervolles Unternehmen zu einem guten Preis zu erwerben, als ein gutes Unternehmen zu einem wundervollen Preis“.  Hierbei investiert Berkshire Hathaway in die unterschiedlichsten Unternehmen, die jedoch alle eine Gemeinsamkeit haben: Das Geschäftsmodell muss Warren Buffett verstehen. Mit seinen Investments hat Buffett in den vergangenen Jahrzehnten den Markt deutlich geschlagen. So stieg der S&P 500 Index im Zeitraum von 1965 bis 2024 durchschnittlich um 10,4 Prozent professional Jahr an, während der Anstieg der Berkshire Hathaway Aktie durchschnittlich bei 19,6 Prozent professional Jahr lag. Nach dem Motto „by no means guess in opposition to America“ liegt der Schwerpunkt der Investments in US-amerikanischen Unternehmen. Berkshire und seine Tochtergesellschaften beschäftigen weltweit über 392.000 Mitarbeiter, von denen jedoch nur 27 Mitarbeiter in der Konzernzentrale in Omaha arbeiten. Dort treffen nur drei Mitarbeiter die Investitionsentscheidungen: Der CEO Warren Buffett, sein designierter Nachfolger Greg Abel und Ajit Jain.

Die 7 Segmente als Erfolgstreiber

Berkshire Hathaway unterteilt seine Geschäftsaktivitäten in sieben Segmente. Der Umsatz der Holding spiegelt die Umsätze aller vollkonsolidierten Tochtergesellschaften wider. Umsätze und Kapitalerträge von Minderheitsbeteiligungen, zum Beispiel von Apple, sind hingegen nicht im Konzernumsatz enthalten.

Ein Blick auf den Umsatz nach Segmenten von Berkshire Hathaway
Ein Blick auf den Umsatz nach Segmenten von Berkshire Hathaway

Das umsatzstärkste Section ist Insurance coverage. Mit einem Umsatz von rund 105 Milliarden US-Greenback trägt dieses Section zu 28 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Mit einer Bruttomarge von quick 27 Prozent ist dieses Section aktuell das zweitprofitabelste Section von Berkshire. Das größte Unternehmen im Versicherungssegment ist die Authorities Staff Insurance coverage Firm oder kurz GEICO. Dieses Unternehmen ist im Erstversicherungsgeschäft in den USA tätig und versichert Fahrzeuge und Immobilien. Das Section Insurance coverage deckt neben dem Erstversicherungsgeschäft auch das Rückversicherungsgeschäft mit dem Tochterunternehmen Basic Re ab.

Berkshire ist seit 1951 in GEICO investiert und hat das Unternehmen 1996 vollständig übernommen
Berkshire ist seit 1951 in GEICO investiert und hat das Unternehmen 1996 vollständig übernommen

Das zweitumsatzstärkste Section ist Manufacturing. Das Section erzielt rund 77 Milliarden US-Greenback Umsatz und steuert zu rund 21 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Was die Profitabilität betrifft, liegt dieses Section mit einer Marge von rund 15 Prozent auf dem dritten Platz. Das größte Unternehmen in diesem Section ist der Fertighausanbieter Clayton Properties. Kleinere Unternehmen dieses Segmentes, die jedoch in Deutschland bekannter sind, sind der Textilhersteller Fruit of the Loom, der Batteriehersteller Duracell oder der Laufschuhhersteller Brooks.

Zu Berkshire Hathaway gehören auch mehrere hierzulande bekannte Marken
Zu Berkshire Hathaway gehören auch mehrere hierzulande bekannte Marken

Das drittgrößte Section ist das Section McLane Firm. Mit einem Umsatz von rund 52 Milliarden US-Greenback steuert dieses Section rund 14 Prozent zum Gesamtumsatz bei. McLane bietet Großhandelsvertriebsdienstleistungen für Discounter, Großhändler und Eating places an. Die größten Kunden sind Walmart, 7-Eleven und Yum! Manufacturers. Rund 46.400 Einzelhandelsgeschäfte werden aus den 26 Verteilzentren von McLane beliefert. Außerdem werden von 45 Niederlassungen rund 32.000 Eating places beliefert. Allerdings ist dieses Section mit einer Marge von nur 1,2 Prozent das margenschwächste Section.

Das Section Pilot Journey Facilities trägt rund 47 Milliarden US-Greenback zum Gesamtumsatz bei, was knapp 13 Prozent des Gesamtumsatzes entspricht. Unter den Namen Pilot oder Flying J betreibt das Unternehmen 677 Travelcenter in der Nähe von Interstate Highways. Unter einem Travelcenter kannst du dir eine Autobahnraststätte mit Tankstelle vorstellen. Pilot verkaufte im Jahr 2024 rund 11,4 Milliarden Gallonen Treibstoff, was rund 43 Milliarden Litern entspricht.

Im Jahr 2024 hat Berkshire Hathaway die Mehrheitsbeteiligung vollständig übernommen
Im Jahr 2024 hat Berkshire Hathaway die Mehrheitsbeteiligung vollständig übernommen

Das Section Service und Retailing trägt mit rund 40 Milliarden US-Greenback Umsatz zu knapp 11 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Die Marge beträgt über 9 Prozent. In diesem Section ist die größte Tochtergesellschaft Berkshire Hathaway Automotive (BHA). Mit 108 Neufahrzeug-Franchisebetrieben und 83 Händlerniederlassungen zählt BHA zu einem der größten Autohändler der USA. Über die Tochtergesellschaft NetJets können vermögende Kunden Privatjets mit Crew anmieten. Das Möbelsegment umfasst den Einzelhandel mit Möbeln und Wohnaccessoires, während das Juweliergeschäft um Borsheims Schmuck und Uhren anbietet. Zum Abschluss lässt sich dann noch der Tag versüßen mit den Produkten von See’s Sweet.

Das Section Berkshire Hathaway Vitality trägt mit rund 26 Milliarden US-Greenback zu 7 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Der Schwerpunkt dieses Segmentes ist die Gewinnung von elektrischer Energie aus Windkraft, Erdgas, Kohle, Photo voltaic, Wasserkraft, Kernenergie und Geothermie. Hierzu ist Berkshire in verschiedene Firmen wie PacifiCorp, MEC, BHE Canada, BHE Montana, NV Vitality, Northern Powergrid und BHE Renewables investiert. Außerdem werden über die Tochtergesellschaft Northern Pure’s Gasoline und BHE GT&S Erdgas verteilt, transportiert und gespeichert. Der Erdgastransport erfolgt über insgesamt quick 20.000 Meilen Pipelines und die Erdgasspeicherung erfolgt in 17 unterirdischen Gaslagern.

Mit einem Umsatz von knapp 24 Milliarden US-Greenback trägt das umsatzkleinste Section Burlington Northern Santa Fe (BNSF) zu rund 6 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Die Eisenbahngesellschaft ist mit einer Marge von über 28 Prozent jedoch das profitabelste Section. Das Schienennetz der US-amerikanischen Eisenbahngesellschaft, die seit 2010 eine Tochtergesellschaft von Berkshire Hathaway ist, erstreckt sich von Chicago und New Orleans bis zur Westküste. Einzelne Städte in Kanada werden auch angefahren. Die 32.500 Meilen Gleise verbinden 28 amerikanische Bundesstaaten und 3 kanadische Provinzen.

Nach der angekündigten Fusion der Wettbewerber Union Pacific mit Norfolk Southern zur ersten transkontinentalen Eisenbahn in den Vereinigten Staaten gerät nun auch die Eisenbahngesellschaft CSX als Übernahmeziel in den Fokus. Gerüchten zufolge soll auch Berkshire Hathaway Interesse an der Übernahme von CSX haben, was aber Warren Buffett vor wenigen Tagen verneint hat. Das Streckennetz von CSX verbindet jedenfalls die Ostküste mit dem mittleren Westen der USA und wäre eine ideale strategische Erweiterung, um neben Union Pacific zur zweiten transkontinentalen Eisenbahn aufzusteigen. Der Umsatz in diesem Section könnte bei einer Fusion von 24 auf 37 Milliarden US-Greenback steigen.

By no means guess in opposition to America

Der US-amerikanische Heimatmarkt erzielt insgesamt einen Umsatz von über 302 Milliarden US-Greenback und trägt damit zu über 81 Prozent zum Gesamtumsatz bei. In dieser Übergewichtung findet sich einer von Buffets Grundsätzen wieder, nämlich „by no means guess in opposition to America“.  Die restlichen 19 Prozent des Gesamtumsatzes oder 69 Milliarden US-Greenback entfallen auf die anderen Länder weltweit. Ein kleiner Anteil des Gesamtumsatzes kommt auch von einer deutschen Tochtergesellschaft, die in Hamburg ihren Firmensitz hat. Die Motorradfahrer unter euch werden sicherlich den Händler für Motorradbekleidung und Motorradzubehör Louis kennen, der seit 2015 zu Berkshire Hathaway gehört.

Der Umsatz nach Regionen
Der Umsatz nach Regionen

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Von admin