Financial Of Tips https://financialoftips.com Financial Of Tips Thu, 04 Apr 2024 04:55:41 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.5 230741881 VR-Financial institution Schmalkdlen tagte bis 4 Uhr – Revolte abgewendet https://financialoftips.com/vr-financial-institution-schmalkdlen-tagte-bis-4-uhr-revolte-abgewendet/ Thu, 04 Apr 2024 04:55:41 +0000 https://financialoftips.com/vr-bank-schmalkdlen-tagte-bis-4-uhr-revolte-abgewendet/

Exklusiv

Es roch nach Revolution gestern Abend in Erfurt, wohin man die Generalversammlung der Skandal-Volksbank aus Schmalkalden sicherheitshalber verlegt hatte. Als das Eigentümertreffen um 18 Uhr starten sollte, standen die Menschen vor dem Eingang der Messehalle noch immer in einer langen Schlange (wie Bilder in der Lokalpresse zeigen). Und als gegen 20 Uhr der vielleicht wichtigste Tagesordnungspunkt (Wahl des Versammlungsleiters) verhandelt wurde – da schien es tatsächlich möglich, dass sich die Mitglieder auf die Seite der sogenannten „Geno-Rebellen“ schlagen. Was in der Konsequenz mutmaßlich bedeutet hätte, dass der Sanierungsplan von BVR und Bafin durchkreuzt worden wäre.

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Finanzen in den Griff bekommen – Anleitung https://financialoftips.com/finanzen-in-den-griff-bekommen-anleitung/ Wed, 03 Apr 2024 15:27:32 +0000 https://financialoftips.com/finanzen-in-den-griff-bekommen-anleitung/

„Schade, dass am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig ist!“ lautet die scherzhafte Bezeichnung für den Umstand, dass man es wieder einmal nicht geschafft hat, mit seinem Geld vernünftig hauszuhalten.

Was in Ausnahmefällen höchstens ärgerlich ist, kann bei zu häufigen Wiederholungen allerdings dazu führen, dass es an die Existenz geht. Die gute Nachricht lautet, dass die Gefahr dafür deutlich sinkt, nachdem du deine Finanzen in den Griff bekommen hast.

Wer kennt es nicht, dass man mal über seine Verhältnisse gelebt hat oder schlicht feststellt, dass die Ausgaben anscheinend immer höher werden, ohne, dass einem bewusst ist, woran das liegt. Gerade in letzterem Fall ist es unumgänglich, dafür zu sorgen, dass man die ganzen Einnahmen und Ausgaben sichtbar macht, sodass das Dunkel sich lichtet.

Denn nur, wenn man weiß, wie viel man überhaupt zur Verfügung hat und wohin das Geld geht, hat man eine Likelihood, seine Finanzen nachhaltig zu organisieren.

Haushaltsbuch für den Überblick

Für einen ersten Überblick ist es angeraten, ein Haushaltsbuch anzulegen. Das kann man ganz klassisch per Stift und Papier (beziehungsweise Heft) umsetzen. Oder aber man bedient sich einer App oder nutzt meine Excel-Vorlage.

Finanzen in den Griff bekommen Excel
Meine Exel-Vorlage um die Finanzen in den Griff zu bekommen

Hier sollte man in einem ersten Schritt alle festen Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. Das heißt, dass man die Einkünfte in einer Spalte auflistet und addiert, und auf der anderen Seite die fixen Kosten ebenso notiert und zusammenzählt.

Während einem Erstere meist schnell einfallen, kann es bei Letzteren dauern, bis man alle zusammen hat, da einem viele Ausgaben gar nicht bewusst sind; ein Blick auf die Kontoauszüge kann hier hilfreich sein.

Einen teuren Kredit durch einen günstigeren ersetzen

Zu den Ausgaben – vor allem zu denen, die man gerne übersieht – zählen zum Beispiel Kredite. Handelt es sich dabei um solche, die schlechte Konditionen haben oder gar um Dispositionskredite, die sehr teuer sind, kann es sich lohnen, umzuschulden.

Auch, wenn man eine schlechte Bonität hat, kann man diesen Weg gehen; hierbei ist es wichtig, sich über die Möglichkeiten für einen Kredit trotz Schufa zu informieren. Gleiches gilt, wenn man mehrere Kredite hat; lassen sich diese zu einem bündeln, erhöht das außerdem die Übersicht.

Wichtig ist natürlich auch hier, dass dieser Kredit bessere Konditionen hat als die, die man ersetzen möchte.

Sich überflüssige fixe Ausgaben vor Augen führen

Wenn man wirklich ausnahmslos alle Festausgaben aufgeschrieben hat, sollte man sich die Frage ehrlich beantworten, welche dieser Kosten wirklich nötig sind. Hat man beispielsweise einen teuren Vertrag in einem Fitnessstudio, dieses jedoch schon seit Monaten nicht mehr besucht, sollte man den Vertrag so schnell wie möglich kündigen.

Gleiches gilt für Streamingdienste, die man kaum nutzt. Bei den Ausgaben, die sich nicht vermeiden lassen – wie zum Beispiel Festnetzanschluss und Useful beziehungsweise Wasser und Strom – sollte man schauen, ob es nicht günstigere Varianten gibt.

So haben alte Telefon- und Smartphone-Verträge oftmals schlechtere Bedingungen als neuere und auch bei den Energiekosten gibt es meist billigere Tarife. Schließlich kann es noch hilfreich sein, seine abgeschlossenen Versicherungen genauer anzuschauen, eventuell zeigt es sich, dass man die ein oder andere gar nicht braucht.

Die variablen Ausgaben unter die Lupe nehmen

Während sich die festen Kosten relativ leicht ermitteln lassen, ist das bei denen, die im täglichen Leben anfallen, schon schwieriger. Auch hier hilft ein Haushaltsbuch, allerdings muss man hier sehr diszipliniert sein und wirklich jede Ausgabe aufschreiben – und zwar über einen längeren Zeitraum. Wenn man dies umsetzt, wird einem sehr schnell bewusst, welche täglichen Ausgaben vermeidbar sind.

Geht man etwa jeden Morgen zum Bäcker, um sich einen Kaffee und ein Brötchen zu holen, so wird einem dieser Geldabfluss mithilfe des Haushaltsbuches schonungslos verdeutlicht und man kann sich überlegen, künftig beides zu Hause selber zuzubereiten und mitzunehmen, was viel Geld spart.

Tipp: Wir haben eine ganze Reihe an Ideen, wie du Geld sparen kannst, veröffentlicht

Sich gegen die Fallen beim Einkaufen wappnen

Viel Geld geht beispielsweise auch dadurch verloren, dass man es spontan und unüberlegt ausgibt. Die Werbung suggeriert einem viel zu häufig, dass man Dinge haben muss, die man in Wirklichkeit jedoch gar nicht braucht.

Auch vermeintliche Schnäppchen können sich als unnötige Kosten herausstellen, etwa, wenn man drei Dinge zum Preis von zwei bekommt aber eigentlich nur eines gebraucht hätte. Im Supermarkt wappnet man sich gegen solche „Angebote“, indem man sich vorher eine Einkaufsliste schreibt und sich stur daran hält – so kommt man nicht in die Verlegenheit, Dinge zu kaufen, die unnötig sind.

Beim Schreiben dieser Einkaufsliste ist es übrigens hilfreich, die Sonderangebote der verschiedenen Discounter und Supermärkte zu studieren, um auch dadurch noch einmal zu sparen.

Tipp: Für On-line-Käufe wie Reisen, Parfüm and so forth. lohnt es sich, wenn du Cashbackanbieter nutzt. Hier einfach vorher bei der Cashbackseite auf den Hyperlink zum Anbieter klicken und du bekommst Cashback für deinen Einkauf erstattet. Siehe meine TopCashback Erfahrungen.

Nach weiteren Einsparmöglichkeiten suchen

Viele Kosten entstehen oder sind auch deswegen so hoch, weil die Bequemlichkeit gesiegt hat. Und aus genau diesem Grunde ist es nötig, die Komfortzone zu verlassen und sich neue Routinen anzueignen. So ist es etwa kein Geheimnis, dass Fahrten mit dem eigenen PKW sehr ins Geld gehen können.

Zudem verändern sich die Kosten hier auch immer wieder, denn die Preise für Benzin und Co. unterliegen ständigen Schwankungen. Hinzu kommt, dass es auch öfter größere Ausgabenposten gibt, wie etwa Reparaturen oder Inspektionen. Daher sollte man sich überlegen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, denn hier zahlt man einen fixen monatlichen Preis, der außerdem noch niedriger ist, wenn man ein Abonnement abschließt, wie es zum Beispiel beim Deutschlandticket der Fall ist.

Alternativ kann man auch in Erwägung ziehen, öfter mit dem Fahrrad zu fahren, was vor allem bei kürzeren Strecken möglich ist. Ein weiterer Vorteil hierbei ist übrigens, dass man dabei auch gleichzeitig noch etwas für seine Gesundheit tut – und das, ohne dafür in ein teures Fitnessstudio zu gehen.

Wer gar nicht auf ein Auto verzichten kann oder will, hat eventuell die Möglichkeit, auf Carsharing umzusteigen. Oder aber Fahrgemeinschaften zu bilden, wenn man etwa Kollegen hat, die in der Nähe wohnen und somit den gleichen Arbeitsweg zur gleichen Zeit haben.

Die Finanzen immer wieder überprüfen

Es ist ratsam, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, wenn man Einsparmöglichkeiten gefunden hat, sondern in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen zu gucken, in welchen Bereichen sich inzwischen etwas verändert hat, um auch dort Optionen herauszufinden, wie man weniger Geld ausgeben kann.

Denn auch in Zukunft werden aktuelle Useful-Verträge günstiger sein als die, die man heute abschließt und ebenso für Strom gibt es dann eventuell schon wieder bessere Konditionen.

Professional-Tipp: Nach den Ausgaben sind die Einnahmen an der Reihe. Meine Sparquote ging nach oben, weil ich Stück für Stück On-line Einnahmen aufgebaut habe. Wie ich das mache, erfährst du im kostenlosen Dwell-Webinar am Donnerstag.

Live Webinar

Fazit

Es kann schnell passieren, dass man den Überblick über seine Finanzen verliert, was im schlimmsten Fall darin resultiert, dass man sich verschuldet. Mit den richtigen Tipps ist es jedoch ziemlich einfach, diese Falle zu umgehen und auch langfristig über solide Finanzen zu verfügen.

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Wie die Deka im This fall unvermittelt in die roten Zahlen rutschte https://financialoftips.com/wie-die-deka-im-this-fall-unvermittelt-in-die-roten-zahlen-rutschte/ Wed, 03 Apr 2024 09:19:18 +0000 https://financialoftips.com/wie-die-deka-im-q4-unvermittelt-in-die-roten-zahlen-rutschte/

Analyse

Als die Deka am 14. November ihre Prognose fürs Geschäftsjahr anhob, zweifelte niemand daran, dass das neue Ziel auch erreicht werden würde – am wenigsten offenbar Vorstandschef Georg Stocker. Dazu muss man wissen: Bei den Fondsanbietern der beiden Verbünde (hier die Deka, dort die Union) laufen die Geschäfte seit Jahren ganz hervorragend, beide übertreffen in schöner Regelmäßigkeit ihre ursprünglichen Zielmarken. Warum additionally sollte es diesmal anders sein?

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Deutsche Financial institution reformiert Vorstandsvergütung – hier alle Particulars https://financialoftips.com/deutsche-financial-institution-reformiert-vorstandsverguetung-hier-alle-particulars/ Wed, 03 Apr 2024 04:44:28 +0000 https://financialoftips.com/deutsche-bank-reformiert-vorstandsverguetung-hier-alle-details/

Weblog

So richtig passte das alles nicht zusammen. Denn obwohl die Deutsche Financial institution im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang von 16% verzeichnete, obwohl ihre Aktie dem Vergleichs-Index (additionally dem Euro Stoxx Banks) um 10% hinterherhinkte und obwohl doch überall zu lesen warfare, dass den Vorständen die Boni gekürzt worden seien – am Ende addierte sich die Gesamtvergütung für das Führungsgremium eben doch auf 64,6 Mio. Euro. Und damit ziemlich exakt auf den Vorjahreswert. Nicht nur als Branchenbeobachter rieb man sich verwundert die Augen. Sondern vermutlich auch als Investor. Schließlich wird der Deutsche Financial institution aus den Reihen ihrer Anleger seit langem vorgehalten, dass die Bonus-Regeln zu komplex und tendenziell auch nicht streng genug seien.

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5762
Volksbank gründet Fee Service Supplier – droht Konflikt mit der DZ Financial institution? https://financialoftips.com/volksbank-gruendet-fee-service-supplier-droht-konflikt-mit-der-dz-financial-institution/ Tue, 02 Apr 2024 01:33:43 +0000 https://financialoftips.com/volksbank-gruendet-payment-service-provider-droht-konflikt-mit-der-dz-bank/

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Kurz getickert

  • Die Evangelische Financial institution kontert mit einer stark angestiegenen Gesamtkapitalquote (+310 bp auf 17,3%) den jüngsten Bafin-Rüffel. Hierin noch gar nicht eingerechnet: Für 2023 weist das Kircheninstitut ein zinsgetrieben deutlich höheres Betriebsergebnis von 58 Mio. Euro (+30%) aus. Mit dem hieraus resultierenden Jahresüberschuss soll das Eigenkapital nun weiter gestärkt werden.
  • Bei den bayerischen VR-Banken hat sich das Betriebsergebnis im vergangenen Jahr trotz Zinswende nur leicht verbessert – nämlich auf 2,1 Mrd. Euro. Grund: Wegen eines Runs auf Termingelder sei das Zinsergebnis gerade mal um 14% gestiegen

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Der pikante Fee-Vorstoß der Magerkurth-Volksbank

Die umtriebige „Magerkurth-Volksbank“ (additionally die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank aus Reinheim) wagt den Vorstoß in den Fee-Markt – und zwar mit einem hauseigenen Fee Service Supplier namens „Vobapay“. Dabei handelt es sich nach Angaben des Instituts um einen plattform-basierten Dienstleister für „progressive Omnichannel-Fee-Lösungen für Unternehmen und den öffentlichen Sektor“. Erste Companion im Setup sind der Plattform-Anbieter Computop (der wird unten nochmal wichtig) sowie die beiden „Purchase Now Pay Later“-Fintechs Mondu (spezialisiert auf B2B-BNPL) und Payla (spezialisiert auf B2C-BNPL). Sowohl Mondu als auch Payla hatten in der Vergangenheit schon Refinanzierungslinien von der „Magerkurth-Volksbank“ erhalten (hier übrigens unser Themen-File zu diesem durch und durch non-konformistischen Geno-Institut). Man kennt sich additionally, wenn auch aus leicht anderem Kontext…

Etwas pikant an alldem ist nun, dass der genossenschaftliche Sektor bekanntlich bereits einen eigenen PSP hat, nämlich die DZ-Financial institution-Tochter VR Fee. Und eigentlich wollte die DZ Financial institution ja letztes Jahr Computop (additionally den neuen „Magerkurth-Financial institution“-Companion) kaufen, um ihn dann mit der VR Fee zu verschmelzen (woraus aber dann nichts wurde, siehe hier). Geht die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank aus Reinheim additionally jetzt in Konkurrenz zur großen DZ Financial institution? Aber nein, erklärte Vobapay-Geschäftsführer Ralf Linden gestern auf Anfrage. Man selber konzentriere sich auf Großkunden (etwa Handelsunternehmen mit einem jährlichen Transaktionsvolumen ab 10 Mio. Euro) oder auch kommunale Verwaltungen – ein anderes Phase als das, was die VR Fee bedient. Diese bleibe deshalb auch weiterhin Companion des eigenen Instituts und Leistungen der Gruppe würden „selbstverständlich berücksichtigt“, wenn es um das passende Leistungsangebot für die Kunden gehe.

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Bis zu 18% Plus: Die Sparkassen und Volksbanken im Kosten-Test

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Kurz getickert

  • Sparkassen und Genobanken teilen sich mittlerweile rund 430 Geldautomaten-Standorte, zeigt eine Umfrage des „HB“ (Paywall) – gemessen an allen SB-Standorten der Sparkassen entspreche das etwa 10%. Besonders ausgeprägt sei der Pattern im Verbandsgebiet Westfalen-Lippe (24%).
  • Die Evangelische Financial institution muss künftig mehr Eigenmittel vorhalten. Hintergrund: Laut Bafin ergab eine Sonderprüfung, dass die Kirchenbank in manchen Bereichen „gegen die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation“ verstoßen habe. (Mitteilung)

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Berliner Volksbank und Offenburger „Gestalterbank“ weiter in M&A-Laune

Die Berliner Volksbank bleibt nach der Übernahme der „ABK Allgemeine Beamten Financial institution“ auch weiterhin in M&A-Laune. So hat sich die nach Bilanzsumme lange Zeit größte deutsche Volksbank am 2018 gegründeten Photovoltaik-Startup „Auxsolar“ beteiligt, wie unser Recherche-Companion „Startupdetector“ in den Tiefen des Handelsregisters entdeckt hat. Die Hauptstadt-Genossen halten demnach nun intestine 14% an dem Jung-Unternehmen – wie viel Geld dabei geflossen ist, geht aus den Registereinträgen nicht hervor.

Neben der Berliner Volksbank hat dieser Tage auch die drittgrößte deutsche Volksbank, nämlich die Offenburger „Gestalterbank“, eine M&A-Transaktion vollzogen – und zwar im Fee-Bereich (was insofern nicht überrascht, als sich ja auch schon das Vorgänger-Institut „Volksbank in der Ortenau“ auf genau dieses Feld spezialisiert hatte). Konkret vermeldet wird die Übernahme der Berliner „your Fee GmbH“, die E-Commerce-Lösungen im Bereich des Forderungs-Managements anbietet. Nur zur Erinnerung: Erst vor einem Jahr hatte die „Gestalterbank“ eine andere andere Fee-Tochter abgestoßen, siehe unsere damalige Recherche.

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Erstmals überhaupt (angeblich) begibt eine Volksbank einen Pfandbrief

Als nach eigener Aussage erste Volksbank überhaupt refinanziert sich die Volksbank Freiburg (Bilanzsumme: 4,0 Mrd. Euro) jetzt über Pfandbriefe. Wie das Institut gegenüber der „Badischen Zeitung“ mitteilte, sind die ersten beiden Pfandbriefe in Höhe von zusammen 30 Mio. Euro dieser Tage erfolgreich emittiert worden. „Das ist ein großer Erfolg und macht uns sehr stolz, sagte Vorstand Stephan Heinisch dem Blatt. Sein Institut habe insgesamt fünf Jahren auf den Standing als Pfandbriefbank hingearbeitet – unter anderem, um die entsprechende Genehmigung von der Bafin zu erhalten. Ob die Freiburger wirklich die erste Volksbank sind, die jemals einen Pfandbrief, entzieht sich unserer Kenntnis. In der Tat finden sich in der Mitgliederliste des VdP keine anderen VR-Banken (wohl aber mehrere Sparda-Banken).

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Volksbanken: Ein Provisionswunder. Quick 11 Mrd. € Gewinn. Aber kaum neue Mitglieder

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Braucht die „Maverick-Volksbank“ viel höhere Garantien als bislang bekannt?

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Warum sind die Sparkassen plötzlich viel, viel profitabler als die Volksbanken?

Vor zwei Jahren vermeldeten wir an dieser Stelle einen „historischen Coup“. Damals hatten die genossenschaftlichen Primärbanken laut unseren Berechnungen erstmals mehr Gewinn erzielt als die Sparkassen: 7,7 Mrd. Euro verglichen mit 7,6 Mrd. Euro. Doch das warfare noch nicht alles. Denn bei tieferer Analyse zeigte sich: Die beiden Verbünde hatten sich nicht nur angenähert – die Verhältnisse waren sogar dramatisch gekippt. Tatsächlich arbeiteten die Volks- und Raiffeisenbanken am Ende der Niedrigzinsphase nämlich ungleich rentabler als die Sparkassen, siehe unser damaliges Stück –>  Sind die Volksbanken jetzt 1,5-mal so profitabel wie die Sparkassen?. Jedenfalls: Man muss sich den seinerzeitigen Shift noch mal in Erinnerung rufen, um zu ermessen, welch eklatante Trendwende sich in der aktuellen Bilanzsaison abzeichnet. Denn: Seit Wochen ist zwar quick immer, wenn irgendein Primärinstitut seine Zahlen präsentiert, unisono von einem „Rekordgewinn“ die Rede. Bei genauerer Betrachtung indes zeigt sich in den Ergebnissen eine riesige Spannbreite. Neben jenen Instituten, deren Gewinne steil ansteigen (und jenen, bei denen „steil“ sogar eine glatte Untertreibung wäre), gibt es nämlich auch solche, die ergebnistechnisch kaum vom Fleck kommen. Und auch wenn es für eine finale Bewertung noch zu früh ist: Könnte es sein, dass zwei Geschäftsjahre und eine Zinswende ausgereicht haben, um die Verhältnisse zwischen Sparkassen und Volksbanken abermals dramatisch zu verkehren – allerdings diesmal zugunsten der „Roten“? Unser Deep Dive: FS Premium

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„Edis“-Debatte wandert in die nächste Legislaturperiode

Im Dauerstreit um eine gemeinsame europäische Einlagensicherung (im Fachjargon „Edis“ genannt) haben Sparkassen und Genossen einen Etappensieg errungen. So thematisiert der zuständige Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, in einem dieser Tage fertiggestellten Entwurf zwar eine mögliche Ausgestaltung von „Edis“. Dabei beschränkt er sich allerdings auf die Frage, wie die nationalen Sicherungen bei Liquiditätsengpässen durch ein europäisches System unterstützt werden könnten. Die Gretchenfrage einer Vergemeinschaftung klammert Karas aus – was der DSGV in einer ersten Stellungnahme gestern Abend dahingehend deutete, dass die Institutssicherungen der Sparkassen und Volksbanken aus dem Anwendungskreis von „Edis“ ausgenommen werden. Vermutlich ist das ein bisschen überinterpretiert. Was sich mit Blick auf das Karas-Papier allerdings sagen lässt: Angesichts der EP-Wahl im Juni und der im Herbst auslaufenden Amtszeit der aktuellen EU-Kommission dürfte das Thema „Edis“ in diesem Jahr nicht mehr wirklich heiß werden.

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Die drei Schwergewichte (und ein paar Leichtgewichte) der DZ Financial institution

Wenn man so will, dann hat die DZ Financial institution am 29. Februar nicht nur ein Rekordergebnis präsentiert. Sondern gleich zwei. Zum einen auf Konzernebene, wo (wie im Vorfeld bereits spekuliert) mit einem Gewinn von 3,2 Mrd. Euro der bisherige Bestwert aus dem Geschäftsjahr 2021 tatsächlich überboten wurde. Und zum anderen auf Ebene des Verbundsinstituts. Denn: Auch die eigentliche Frankfurter DZ Financial institution mit ihrem Firmenkunden- und Kapitalmarktgeschäft hat so viel Geld verdient wie nie zuvor –  etwas mehr als 1 Mrd. Euro nämlich. Nun ist es allerdings so, dass die R+V Versicherung ebenfalls einen Gewinn von intestine 1 Mrd. Euro ausweist und die Union Funding (wie diese Woche bereits vermeldet) nur minimal darunter liegt. Was folglich bedeutet: Die drei genannten Entitäten stehen aggregiert für annähernd den kompletten Konzerngewinn. Und im Umkehrschluss: Dann kann es bei den übrigen DZ-Financial institution-Töchtern (oder zumindest bei einigen von ihnen) so überragend dann ja nicht gelaufen sein. Oder? Hier alle Einheiten in der Einzel-Betrachtung: FS Premium

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Kurz getickert

  • Die BB Financial institution, mit einer Bilanzsumme von 17,6 Mrd. Euro die drittgrößte genossenschaftliche Primärbank hierzulande, hat ihr Zinsergebnis im vergangenen Jahr um quick 50% auf 230 Mio. Euro hochgefahren. Trotz eines sinkenden Provisionsüberschusses (–5% auf 67 Mio. Euro) und gestiegener Verwaltungskosten (+10% auf 194 Mio. Euro) verbesserte sich das Betriebsergebnis vor Bewertung entsprechend deutlich auf 1o1 Mio. Euro – gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme ein Wert von 0,59%. Mitteilung (PDF)
  • Weitere Ungereimtheiten rund um die „Maverick-Volksbank“: Laut „Handelsblatt“ (Paywall) soll das thüringische Institut einen Immobilien-Kredit teilweise zweckentfremdet haben, um mit dem Geld „ein Drawback in den eigenen Büchern zu lösen“.

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Berliner Volksbank übernimmt die ABK Allgemeine Beamten Financial institution

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Wussten Sie schon?

… dass sich die „Maverick“-Volksbank aus Schmalkalden von ihrem prominentesten Mitarbeiter trennt, Ex-Profifußballer Stefan Effenberg? Laut „HB“ (Paywall) hat die thüringische Genobank dem früheren Nationalspieler zum 1. April gekündigt – dieser wiederum habe eine Kündigungs-Schutzklage eingereicht.

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Viel Gewinn, wenig Momentum – das Zahlenwerk der Union Funding

 Wenn die DZ Financial institution am Donnerstag ihre Bilanz-PK abhält, wird die Frage nicht lauten, wie viel Gewinn sie im vergangenen Jahr erwirtschaftet hat (denn die Antwort kennt man schon: sehr viel!!) – sondern, wie viel genau: Etwas weniger als 3,1 Mrd. Euro (additionally der Rekord aus 2021)? Oder sogar etwas mehr (was dann ja, juchhu, ein neuer Rekord wäre)? Bekannt ist: Die Gewinnbeiträge von Teambank (81 Mio. Euro, siehe hier) und Schwäbisch-Corridor (20 Mio. Euro) sind diesmal eher bescheiden ausgefallen – was aber kaum ins Gewicht fällt, weil die R+V Versicherung dank Kapitalanlage-Ergebnis (und trotz Benko) stark zugelegt und die Verbundbank dank Zinswende ohnehin performt haben dürfte. Und das dritte Schwergewicht, additionally die Union Funding? Die hat gestern schon geliefert! Wobei das üppige Betriebsergebnis nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass das vertriebliche Momentum zuletzt so ein bisschen verloren gegangen ist. Hier entlang: FS Premium

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Sämtliche Genosektor-Information aus dem Februar 2024

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Aktien – Unsere High-Picks mit Potenzial! https://financialoftips.com/aktien-unsere-high-picks-mit-potenzial/ Sun, 31 Mar 2024 08:14:25 +0000 https://financialoftips.com/aktien-unsere-top-picks-mit-potenzial/

Mit KI in ein neues Zeitalter!

Die Anfänge der Künstlichen Intelligenz reichen bis in die 50er Jahre zurück, als die ersten Laptop in Forschungslabors und Unternehmen Einzug hielten. Obwohl diese Maschinen ganze Räume füllten, erreichten sie nur die Rechenleistung eines heutigen Taschenrechners. Im August 1956 stellten sich Wissenschaftler auf der Dartmouth Convention die Frage, ob ein Laptop ein Gehirn simulieren könne. Unter anderem ging es um die künstliche Nachbildung eines neuronalen Netzes, womit auch Sprache, Kreativität und maschinelles Lernen auf der Tagesordnung standen.

Die Dartmouth Convention gilt als die Geburtsstunde der Künstlichen Intelligenz

Doch erst vor etwa 10 Jahren wurden die Rechensysteme dank Cloudcomputing so leistungsfähig, dass sie Sprache und Muster in großen Datenmengen erfolgreich erkannten. Den Anfang machten die heute allgegenwärtigen Sprachassistenten wie Alexa von Amazon oder Siri von Apple. Die Veröffentlichung des innovativen Chatbots ChatGPT im November 2022 markierte einen weiteren Wendepunkt und sorgte für Euphorie auch bei Investoren.

Denn durch das Aufkommen der generativen KI, zu der auch ChatGPT gehört, ergab sich ein enormes Potenzial für die Weltwirtschaft. Die generative KI ist in der Lage, neue Inhalte wie Textual content, Bilder und andere Medienformate zu erstellen. Laut einer Studie des McKinsey World Institute ermöglicht allein die generative KI eine Produktivitätssteigerung von insgesamt 9,7 Billionen US-Greenback. Durch generative KI werden Textverarbeitungsprogramme und Chatbots viele repetitive Aufgaben von Mitarbeitern übernehmen, sodass die freiwerdende Arbeitszeit für produktivere Aufgaben genutzt werden kann. Beispiele hierfür sind Jobs im Kundensupport oder in der Buchhaltung. Insgesamt beläuft sich das Potenzial inklusive aller anderen bereits vorhandenen KI-Technologien auf 27,4 Billionen US-Greenback. Zum Vergleich liegt die weltweite Wirtschaftsleistung bei rund 100 Billionen US-Greenback. Andere KI-Technologien neben der generativen KI sind zum Beispiel erweiterte Analytik, Maschinelles Lernen oder Deep Studying, die alle in der generativen KI zum Einsatz kommen, aber als komplementäre Komponenten der generativen KI zu verstehen sind. Im Vergleich zur generativen KI sind diese KI-Technologien schon heute weiterverbreitet und werden beispielsweise für datenbasierte Vorhersagen, Spam-Filter, Gesichtserkennung, Empfehlungssysteme oder Sprachassistenten eingesetzt.

Aktualisierte Schätzung des Potenzials der generativen KI auf die Weltwirtschaft von McKinsey & Firm

Der CEO von Salesforce hält die generative KI sogar für revolutionärer als alle bisherigen technologischen Innovationen. Ähnlich wie damals der Webbrowser Netscape Navigator, der das Web zugänglicher und benutzerfreundlicher machte, werde die generative KI eine neue bahnbrechende Entwicklung anstoßen.

“The approaching wave of generative AI will likely be extra revolutionary than any know-how innovation that is come earlier than in our lifetime, or possibly any lifetime. Like Netscape Navigator, which opened the door to a higher Web, a brand new door has opened with generative AI, and it’s reshaping our world in ways in which we have by no means imagined.”, Marc Benioff, CEO Salesforce

Wie die Unternehmen von Künstlicher Intelligenz profitieren

KI begegnet uns schon heute in vielen Bereichen des Alltags. So stecken hinter personalisierter Werbung, hinter individuellen Empfehlungen beim On-line-Purchasing oder Vorschlägen für Serien und Filme unserer Streaming-Anbieter künstliche Intelligenz. Durch den Einsatz von KI werden nahezu alle Branchen und Unternehmen von Effizienzsteigerungen, Kostensenkungen sowie neuen Produkt- und Serviceangeboten profitieren. Die untere Grafik zeigt, wo überall in einem Unternehmen KI eingesetzt werden kann.

So profitieren Unternehmen von Künstlicher Intelligenz

Die 3 Phasen des KI-Booms

Vom KI-Increase angetrieben eilen die Aktienmärkte von einem Allzeithoch zum nächsten. Halbleiter-Aktien wie Nvidia, Supermicro oder Broadcom stehen ganz hoch im Kurs. Das erscheint logisch, denn in der Anfangsphase eines Booms stehen die sogenannten „Schaufelverkäufer“ im Mittelpunkt, deren {Hardware} für die Herstellung leistungsfähiger Grafikprozessoren für KI-Anwendungen unverzichtbar ist.

In der ersten Section profitieren Halbleiter-Aktien wie Nvidia, Broadcom oder ASML

In der zweiten Section treten Cloud- und IT-Dienstleister in den Vordergrund, die ihren Kunden den Zugang zu KI-Technologien ermöglichen. Microsoft mit ChatGPT, Alphabet mit Gemini oder aber auch Salesforce oder SAP bieten ihren Kunden maßgeschneiderte KI-Software program und -Dienstleistungen an.

In der zweiten Section profitieren Cloud und IT-Aktien wie Microsoft, Salesforce oder Oracle

In der dritten Section stehen Anbieter neuer Produkte und Dienstleistungen im Fokus, die erst durch KI-Technologie möglich werden. Dies umfasst ein breites Spektrum innovativer Anwendungen wie Robotik, autonomes Fahren, telemedizinische Dienste und vieles mehr. Profiteure sind zum Beispiel Intuitive Surgical, Tesla, Uber oder ServiceNow.

In der dritten Section profitieren revolutionary Unternehmen wie Tesla, Uber oder Meta, die mithilfe von KI neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln

Letztlich werden alle Branchen und Unternehmen von KI profitieren, die KI besser als die Konkurrenz in ihre Geschäftsprozesse integrieren und sich damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Darüber hinaus wird die KI nicht nur bestehende Branchen transformieren, sondern ähnlich wie das Web neue Branchen und Geschäftsmodelle ins Leben rufen.

Die Liste der High 30 KI-Aktien

Nun stellt sich die Frage, welche Aktien vom KI-Increase profitieren. Die folgende Liste enthält eine Auswahl der High 30 KI-Aktien aus allen drei Phasen, von „Schaufelverkäufern“ bis hin zu Anbietern spezialisierter KI-Anwendungen, deren Geschäftsmodelle stark von KI profitieren und langfristig dadurch ein rasantes Gewinnwachstum erzielen können. Nachfolgend präsentieren wir jeweils 10 spannende Aktien aus den 3 Phasen des KI-Booms. Auf Foundation der Bewertung und der Gewinnschätzungen haben wir das jährliche Renditepotenzial ermittelt. Dabei unterscheiden wir zwischen einem optimistischen, einem neutralen und einem konservativen Szenario.

Der Qualitäts-Rating bewertet die Aktien mit einem Rating von 1 bis 10 in Bezug auf die Anlagestrategien nach Dividendenertrag (dunkelblau), Dividendenwachstum (hellblau) und Gewinnwachstum (grün). Das Renditepotenzial basiert auf einem optimistischen, einem neutralen und einem konservativen Szenario anhand der aktuellen Bewertung. Zur Berechnung ziehen wir die niedrigste und die höchste Analystenschätzung sowie den Median der Schätzungen heran. Über den Hyperlink gelangst du zum kostenlosen Schnellcheck der Aktie.

Nvidia Aktie – Hält der Höhenflug an?

Keine andere Aktie steht so stellvertretend für den KI-Increase wie die von Nvidia. Der zunehmende Einsatz von KI hat die Nachfrage nach leistungsstarken Grafikkarten zur Bewältigung rechenintensiver Anwendungen in die Höhe schnellen lassen. In diesem Bereich ist Nvidia unangefochtener Marktführer und kann die sehr hohe Nachfrage nur mit Mühe bedienen. Dies hat sich auch im Aktienkurs niedergeschlagen, der innerhalb von 5 Jahren um 1.936 Prozent gestiegen ist. Allein seit Oktober 2022 hat sich die Aktie mit einem Plus von 700 Prozent mehr als verachtfacht!

Der Nvidia Aktienkurs steigt, steigt und steigt

So profitiert Nvidia von Künstlicher Intelligenz

Der KI-Increase hat auch das Geschäftsmodell von Nvidia auf den Kopf gestellt. Im Geschäftsjahr 2021 machte das Phase Gaming mit 47 Prozent noch den Großteil des Umsatzes aus. In diesem Phase werden Gaming-Grafikkarten entwickelt, die ein Spieleerlebnis mit maximalen Auflösungen und Bildraten ermöglichen. Aber auch viele Miner von Kryptowährungen greifen auf diese leistungsstarken Grafikkarten zurück, um beispielsweise Bitcoin oder Ethereum zu „schürfen“. Darüber hinaus bietet Nvidia den Cloud-Dienst GeForce NOW an, mit dem Gamer ohne leistungsstarke {Hardware} ihre Spiele in höchster Qualität spielen.

Im bereits abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024 macht das Phase Gaming statt 47 Prozent nur noch 17 Prozent des Umsatzes aus, obwohl der Umsatz in den letzten 5 Jahren jährlich um 11 Prozent gestiegen ist. Der Grund ist das explosionsartige Wachstum des Segments Datacenter. Der rasant wachsende Markt für KI und Rechenzentren hat dazu geführt, dass der Umsatzanteil dieses Segments im selben Zeitraum deutlich von 40 auf 78 Prozent zulegte. Die Grafikkarten werden von Unternehmen und Forschungseinrichtungen für rechenintensive KI-Anwendungen wie die generative KI benötigt.

Das Phase Information Heart ist für den rasanten Umsatzwachstum verantwortlich

Der bereinigte Gewinn hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 3,34 US-Greenback auf 12,96 US-Greenback quick vervierfacht. Dieser deutliche Gewinnanstieg ist quick ausschließlich auf das Phase Datacenter zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten die Analysten sogar einen bereinigten Gewinn von über 25 US-Greenback, womit sich der Gewinn innerhalb von 2 Geschäftsjahren versiebenfachen würde.

Der Gewinn professional Aktie vervielfachte sich im Geschäftsjahr 2024

So hoch ist das Renditepotenzial

Nach dem explosionsartigen Kursanstieg ist die Nvidia Aktie mit einem bereinigten KGV von 69 deutlich höher bewertet als im historischen Durchschnitt der letzten 10 Jahre mit 32. Allerdings conflict die Aktie vor über 2 Jahren mit KGVs jenseits von 80 noch höher bewertet als heute.

Das aktuelle bereinigte KGV der Nvidia Aktie liegt bei 69

Aber ist Nvidia mit einem KGV von 69 zwangsläufig überbewertet? Nicht unbedingt, denn bei schnell wachsenden Unternehmen spielen die zukünftigen Gewinne eine größere Rolle als bei Unternehmen mit moderaten Wachstumsaussichten. So werden wachstumsstarke Aktien am Aktienmarkt mit höheren KGVs belohnt, da das erwartete zukünftige Gewinnwachstum in die Bewertung einfließt.

Im Beispiel von Nvidia preist das hohe KGV die stark steigenden Gewinne ein. So sinkt das KGV innerhalb von nur 9 Monaten von 69 auf rund 36, womit die Nvidia Aktie nahe am Durchschnitt seiner historischen Bewertung läge. Das dynamische Gewinnwachstum soll das KGV sogar schon Anfang 2026 auf einen Wert von unter 30 drücken.

Das prognostizierte Gewinnwachstum reduziert das KGV der Zukunft

Angesichts des starken Gewinnwachstums ist die Kursexplosion basic nachvollziehbar. In der Dynamischen Aktienbewertung ergibt sich anhand der Konsensschätzung bis zum Geschäftsjahr 2027 sogar ein positives Renditepotenzial von 17,5 Prozent, das 5,8 Prozent Rendite auf das Jahr entspricht. Die weitere Entwicklung des Aktienkurses hängt allerdings stark von den zukünftigen Gewinnentwicklung ab. Sollten die Gewinne weniger stark steigen als heute erwartet, wird die Nvidia Aktie zwangsläufig korrigieren. Sollte sich die Konsensschätzung jedoch als zu konservativ erweisen, wird der Aktienkurs seine Rallye fortsetzen. Der ausgedehnte Prognosekorridor im Aktienfinder zeigt grafisch die hohe Unsicherheit bezüglich der künftigen Gewinnentwicklung.

Trotz der Kursrallye hat die Nvidia Aktie noch Renditepotenzial

Basierend auf der Konsensschätzung berechnen wir für die nächsten Jahre die Renditeerwartung in Abhängigkeit zum Kurs. So ist bei einem Kurs von 800 US-Greenback bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 ein Renditepotenzial von 10,2 Prozent professional Jahr zu erwarten.

So sind wir investiert

Weder Torsten noch David waren bei der fulminanten Kursrallye dabei. Wer die Aktie im Depot hatte, hatte definitiv ein goldenes Händchen. Nach der Analyse ist klar, dass die Kursrallye von Nvidia basic gerechtfertigt ist.

Palo Alto Networks Aktie – Rückenwind durch KI?

Der Markt für Cybersicherheit wächst aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung rasant. Dieser Prozess wird durch KI noch beschleunigt, wovon Palo Alto Networks profitiert. Das Unternehmen ist weltweit führend im Bereich Cybersicherheit für Netzwerke und bietet Produkte wie Subsequent-Technology Firewalls an, die Netzwerke vor unbefugtem Zugriff und Bedrohungen schützen. Die Aktie ist in den letzten 5 Jahren um über 250 Prozent gestiegen, hat aber seit Februar um 25 Prozent korrigiert. Bietet der Kursrückgang eine Einstiegsgelegenheit?

Die Palo Alto Aktie ist in den letzten 5 Jahren um mehr als 250 Prozent gestiegen

So profitiert Palo Alto von Künstlicher Intelligenz

KI bietet nicht nur Chancen, sondern stellt auch eine Bedrohung für die Cybersicherheit von Unternehmen, Staaten und Organisationen dar. In nur 12 Monaten hat sich die Zahl der KI-basierten Phishing-E-Mails verzehnfacht und die Entwicklung neuer Schadsoftware hat sich durch den Einsatz von KI beschleunigt. Auch Staaten nutzen KI für Cyberangriffe auf nationale Sicherheitssysteme.

Prognosen zufolge werden bis 2027 weltweit 300 Milliarden US-Greenback in KI-Software program investiert. Dieser Investitionsschub ist eine direkte Reaktion auf die steigende Anzahl und Komplexität von Cyberbedrohungen.

Künstliche Intelligenz ist ein Treiber für das Cybersecurity-Geschäft

Aber auch in der Vergangenheit konnte Palo Alto Networks stark von der steigenden Nachfrage profitieren. Der Umsatz stieg in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich mehr als 30 Prozent professional Jahr. Zum Vergleich lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2014 bei knapp 600 Millionen US-Greenback. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Jahresumsatz von quick 8 Milliarden US-Greenback erwartet. Mit dem Umsatz stieg auch die operative Marge auf zuletzt 5,6 Prozent. Die Analysten gehen aufgrund der anhaltend starken Nachfrage und Skalierungseffekte von einer weiter steigenden Profitabilität aus.

Der Umsatz und die operative Marge von Palo Alto Networks

Nach den letzten Quartalszahlen im Februar ist die Palo Alto Networks Aktie um 28 Prozent abgestürzt und verbuchte damit seit Börsengang im Jahr 2012 den größten Kursrückgang innerhalb eines Tages. Seitdem hat sich der Aktienkurs um lediglich 9 Prozent erholt.

Am 21. Februar nach den Quartalszahlen fiel die Aktie um 28 Prozent

Der Grund für den Kurseinbruch waren nicht die Geschäftszahlen, sondern in erster Linie eine neu vorgestellte Wachstumsstrategie, die das rasante Wachstum kurzfristig bremsen wird. Der CEO will neue Kunden für die umfassende Cloud-Plattform von Palo Alto Networks gewinnen, indem das Unternehmen den Kunden mehr Anreize für einen Plattformwechsel bietet, etwa durch die kostenlose Nutzung von Produkten oder niedrigere Einstiegspreise. Diese eingeschlagene Wachstumsstrategie führt einerseits zu einem Auftragsverlust von rund 600 Millionen US-Greenback über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten. Andererseits sollte die Plattformstrategie die Kundenbindung nachhaltiger stärken, als wenn Kunden nur einzelne Dienstleistungen und Produkte von Palo Alto Networks beziehen.

Das Administration setzt mit der neuen Wachstumsstrategie auf langfristige Ziele

So hoch ist das Renditepotenzial

Trotz des langfristigen Kursanstiegs ist die Aktie von Palo Alto Networks mit einem bereinigten KGV von 52 gemessen am historischen Durchschnitt der letzten 8 Jahre nicht überbewertet, denn mit dem Aktienkurs stiegen auch die Gewinne.

Nach dem Kursrückgang im Februar ist die Bewertung nahe am historischen Durchschnitt

In einem konservativen Bewertungsszenario ziehen wir die niedrigste Analystenschätzung für das Geschäftsjahr 2026 zur Berechnung des fairen Werts heran. Anhand dieser Schätzung liegt im Geschäftsjahr 2026 der faire Wert der Aktie bei 334 US-Greenback. Das entspricht einer Gesamtrendite von 18,6 Prozent und einer Rendite von 7,5 Prozent professional Jahr, obwohl wir die pessimistischste Schätzung für die Bewertung herangezogen haben. Das Geschäftsjahr 2027 berücksichtigen wir aufgrund der geringen Anzahl an Analystenschätzungen nicht.

Das konservative Bewertungsszenario der Palo Alto Aktie

Wenn du hingegen den durchschnittlichen fairen Wert auf Foundation des Medians aller Analystenschätzungen heranziehst, kommt du auf eine annualisierte Rendite von 14,4 Prozent.

Das neutrale Bewertungsszenario der Palo Alto Aktie

Basierend auf dem neutralen Bewertungsszenario ergibt sich für die nächsten Jahre die folgende jährliche durchschnittliche Renditeerwartung. Bei einem Kurs von 265 US-Greenback ist bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 ein Renditepotenzial von 17,5 Prozent professional Jahr zu erwarten.

So sind wir investiert

Bisher ist niemand in die Aktie von Palo Alto Networks investiert. Bei einem Aktienkurs von 260 US-Greenback hat David im Aktienfinder ein Kauflimit gesetzt, da er bereit ist, bei diesem Kurs einzusteigen. Langfristig ist Palo Alto Networks im Bereich Cybersecurity sehr intestine positioniert, um weiteres Gewinnwachstum zu erzielen.

Uber Aktie – Der KI-Profiteur der Straße

Die Uber Aktie ist ein Funding in eine intakte Wachstumsstory mit hohem Renditepotenzial. Denn dank seines effizienten Mobilitätsnetzwerks konnte sich Uber schnell im Bereich der Fahrdienste etablieren und ist mittlerweile zum Weltmarktführer aufgestiegen. Zwar erreicht die Uber Aktie in der Aktienfinder-Scorecard aufgrund der noch jungen Erfolgsgeschichte nur einen Gesamtscore von 2 für eine Gewinnwachstumsstrategie, doch die hohen Investitionen der letzten Jahre ebnen nun den Weg für ein nachhaltig profitables Geschäftsmodell mit hohem Wachstum. Der Aktienkurs nahm die hervorragenden Aussichten mit einem Kursanstieg von um 155 Prozent innerhalb eines Jahres vorweg!

Die Uber Aktie hat sich innerhalb 12 Monate mehr als verdoppelt

So profitiert Uber von Künstlicher Intelligenz

Das Geschäftsmodell von Uber gliedert sich in 3 Geschäftssegmente. Das umsatzstärkste Phase Mobility mit zahlreichen Uber-Fahrdiensten wie UberX, UberTaxi oder UberComfort mit ausschließlich Premium-Autos machte im letzten Geschäftsjahr rund 53 Prozent des Umsatzes aus und ist zugleich mit einer operativen Marge von über 25 Prozent auch das profitabelste. In diesem Phase verfolgt Uber eine Multi-Produkt-Strategie mit einer breiten Palette von Fahrdienstleistungen, da dieser Ansatz zu einer höheren Kundenbindung, Nutzung und Bruttobuchungen professional Kunde führt. Mittlerweile bietet Uber seine Fahrdienste in mehr als 70 Ländern, in über 10.000 Städten und an über 600 Flughäfen an.

Immer mehr UberX-Kunden nutzen auch andere Uber-Dienste

Im Phase Supply verdient Uber sein Geld über die App Uber Eats mit einem Lieferservice für Eating places. Die Marge ist mit 12 Prozent zwar niedriger, das Phase wird aber von Jahr zu Jahr profitabler. Im Geschäftsjahr 2022 lag die Marge noch bei nur 5 Prozent und im Geschäftsjahr davor conflict das Phase sogar noch defizitär. Das dritte Phase Freight mit einem Umsatzanteil von 14 Prozent steht kurz vor der Gewinnschwelle. Hier vermittelt Uber über eine KI-gestützte Plattform Frachtaufträge von Unternehmen an Spediteure mit freien Kapazitäten.

Der Gewinnfluss stellt die Segmente nach Umsatz und Marge dar

Der jüngste Erfolg von Uber spiegelt sich auch in der Gewinnentwicklung wider. Bis zum Geschäftsjahr 2022 verbuchte Uber aufgrund der hohen Investitionen noch einen bereinigten Verlust von 3,74 US-Greenback. Nun hat sich das Blatt erstmals gewendet und lag der bereinigte Gewinn im letzten Geschäftsjahr 2023 bei 1,82 US-Greenback. Gewinne und Cashflows sollen laut Prognose weiter steigen. Bis 2027 soll sich der bereinigte Gewinn nach Analystenschätzungen auf 3,95 US-Greenback mehr als verdoppeln.

Das Geschäftsmodell von Uber ist profitabel geworden und die Zeichen stehen auf Wachstum

KI spielt bereits heute eine wichtige Rolle im Geschäftsmodell und auf der Plattform von Uber, da KI-gestützte Algorithmen Millionen von Datensätzen analysieren, um die Nachfrage nach Fahrten in Echtzeit zu prognostizieren und die Fahrer effizient einzusetzen. Darüber hinaus ermöglicht KI eine dynamische Preisgestaltung, um die Preise an Angebot und Nachfrage auszurichten. Auch in der personalisierten Werbung, bei der Betrugsprävention oder als Chatbot kommt KI bei Uber zum Einsatz.

Uber setzt bereits intensiv KI ein, um die Effizienz seiner Plattform zu steigern

Für visionäre Anleger bieten Zukunftstechnologien wie das selbstfahrende Auto enorme Wachstumsphantasien, die in einigen Städten bereits Realität sind. Allen voran ist die Stadt Phoenix im Bundesstaat Arizona ein Paradebeispiel und gilt als Teststadt für autonome Autos. In dieser Stadt dürfen schon seit dem Jahr 2020 selbstfahrende Autos ohne Sicherheitsfahrer Kunden befördern.

Uber ist dank einer Partnerschaft mit der Alphabet-Tochter Waymo daran beteiligt. Die Robo-Taxis von Waymo können seit Oktober 2023 auch über die Uber-App gebucht werden. Wöchentlich werden in der Stadt mehr als 10.000 Fahrten innerhalb der Stadt sowie zum und vom Flughafen gebucht. Auch in den Städten wie San Francisco, Los Angeles oder Austin sind Partnerschaften geplant oder bereits umgesetzt. Die autonome Fahrtechnologie hat das Potenzial, die Mobilität der Gesellschaft grundlegend zu verändern. Uber wird davon massiv profitieren.

Das Robo-Taxi Waymo im Einsatz

So hoch ist das Renditepotenzial

Da das Geschäftsmodell von Uber erst seit dem letzten Geschäftsjahr profitabel ist, ist für die Dynamische Aktienbewertung im Aktienfinder statt des Gewinns der Umsatz und damit die Kennzahl KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) zur Ermittlung des Renditepotenzials heranzuziehen.

Seit dem Börsengang im Mai 2019 wurde Uber im Durchschnitt mit einem KUV von 3,7 bewertet. Im Dezember 2020 stieg das KUV zwischenzeitlich auf 8,6 an, fiel aber bis Juli 2022 aufgrund einer Kurskorrektur von quick 70 Prozent bei gleichzeitig weiter steigenden Umsätzen auf einen Wert von 1,4. Heute liegt das KUV bei 4,5 und damit über dem historischen Durchschnitt. Steigende Margen rechtfertigen jedoch ein höheres KUV, da Uber mehr Gewinn professional US-Greenback Umsatz erzielt und sich auch das Geschäftsmodell mittlerweile als profitabel und wachstumsstark erwiesen hat.

Das KUV der Uber Aktie seit Börsengang

Für die Bewertung halten wir aber an dem historischen KUV von 3,8 fest, um die Uber Aktie konservativ zu bewerten. Aufgrund der steigenden Umsätze ergibt sich anhand des aktuellen Uber Aktienkurses von 78 US-Greenback so ein attraktives Renditepotenzial von 50,4 Prozent oder annualisiert 11,5 Prozent bis zum Geschäftsjahr 2027.

Das Renditepotenzial der Uber Aktie

Basierend auf dieser Bewertung errechnet sich für die nächsten Jahre die folgende durchschnittliche Renditeerwartung professional Jahr. Bei einem Kurs von 70 US-Greenback ist bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 ein Renditepotenzial von 15,6 Prozent professional Jahr zu erwarten.

So sind wir investiert

David ist seit diesem Jahr in die Uber Aktie investiert. Das Geschäftsmodell hat sich nach vielen Jahren des Investierens als profitabel erwiesen und weiteres Wachstumspotenzial ist vorhanden, nicht zuletzt durch die starke Marktposition von Uber und das autonome Fahren.

C3.ai – Mehr Hype als Qualität?

Schon der aufmerksamkeitsstarke Identify des Unternehmens C3.ai ist Programm und deutet bereits den Fokus auf Künstliche Intelligenz an. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als der weltweit führende Anbieter von Enterprise AI. Bei einschlägigen Schlagzeilen wie “KI-Social gathering – C3.ai steckt mittendrin“ oder „C3.ai: Heißer Titel mit starken Partnern“ magazine es dem einen oder anderen Investor in den Fingern jucken. Doch schauen wir uns zunächst das Geschäftsmodell und seine Wachstumschancen im Element an.

So verdient C3.ai sein Geld

C3.ai unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation mit mehr als 40 konfigurierbaren Software program-Anwendungen. Das Angebot richtet sich an zahlreiche Branchen. Zu den namhaftesten Kunden zählen der Mineralölkonzern Shell, der Energieversorger Baker Hughes, der Rüstungskonzern RTX Company, ehemals Raytheon Applied sciences, oder die US-Luftstreitkraft U.S. Air Pressure.

Zum Beispiel überwacht und wartet Shell rund 10.000 Anlagengeräte im Bereich der Gasförderung und -produktion mit Hilfe der von C3.ai implementierten KI-Anwendung. Die überwachten Anlagengeräte umfassen Steuerventile, Pumpen, Kompressoren und andere kritische Komponenten. Die KI-unterstützte Wartung ermöglicht es Shell, Verschleiß und Ausfälle frühzeitig zu erkennen, bevor sie auftreten, sodass die Mitarbeiter proaktive Maßnahmen ergreifen können, um kostspielige ungeplante Ausfallzeiten, Produktionsunterbrechungen und potenzielle Risiken für die Umwelt und die menschliche Sicherheit zu vermeiden. Bei der US-Luftstreitkraft U.S. Air Pressure kostet eine einzige Ausfallstunde eines Flugzeugs durchschnittlich mehr als 28.000 US-Greenback professional Stunde. Die KI-Anwendung von C3.ai prognostiziert mit Hilfe einer riesigen Datenbank die Ausfallwahrscheinlichkeit von Flugzeugteilen und Untersystemen. Laut C3.ai konnte dadurch die Einsatzfähigkeit der Flugzeuge um 6 Prozent gesteigert und die Anzahl an ungeplanten Wartungen an überwachten Systemen konnte sogar um 40 Prozent reduziert werden.

Das sind die Kunden von C3.ai

Bei der Entwicklung von KI-Anwendungen setzt C3.ai auf eine schnelle Umsetzung, sodass eine KI-Anwendung bereits innerhalb von 3 bis 6 Monaten funktionsfähig implementiert ist. Das C3 AI Studio bietet eine umfassende Plattform, um individuelle Kundenbedürfnisse effizient in den Entwicklungsprozess einfließen zu lassen.

C3.ai setzt beim Entwicklungsprozess auf Schnelligkeit

Darum sind wir skeptisch

Die steigende Nachfrage nach KI-Anwendungen schlägt sich nun auch im Umsatzwachstum von C3.ai nieder. Seit 3 Quartalen liegt das Umsatzwachstum zwischen 11 und 18 Prozent. Allerdings sprechen wir beim letzten Quartalsumsatz von C3.ai nur von 78 Millionen US-Greenback. Zum Vergleich liegt der Quartalsumsatz von Palo Alto Networks bei knapp 2 Milliarden US-Greenback, bei Uber bei knapp 10 Milliarden US-Greenback und bei Nvidia sogar bei über 22 Milliarden US-Greenback. Damit ist C3.ai in diesem Vergleich noch ein kleines Licht und steht auch im Schatten anderer sehr bekannten Anbieter von KI-Software program wie Salesforce, Oracle oder SAP.

Der Umsatz kommt im Vergleich zu anderen KI-Unternehmen nicht wirklich in Fahrt

Ein Blick in die Geschäftszahlen zeigt, dass dem letzten Quartalsumsatz von 78 Millionen US-Greenback operative Kosten von 127 Millionen US-Greenback gegenüberstehen. Allein die Ausgaben für Advertising und Vertrieb belaufen sich auf 57 Millionen US-Greenback und machen 73 Prozent des Umsatzes aus. Ähnlich hoch fallen die Entwicklungs- und Forschungskosten aus. Da die Kosten in den letzten Quartalen etwas schneller stiegen als der Umsatz, wurden die Quartalsverluste von C3.ai immer größer. Eine Trendwende ist in den Geschäftszahlen noch nicht in Sicht.

Hohe Forschungs- und Marketingausgaben führen zu hohen Verlusten

Auch der Qualitätscheck im Aktienfinder offenbart das unprofitable Geschäftsmodell von C3.ai. Im letzten Geschäftsjahr erzielte C3.ai einen bilanzierten Verlust von 2,45 US-Greenback und auch bereinigt liegt der Verlust bei 0,42 US-Greenback. Laut den Analysten wird das Unternehmen auch in den kommenden Jahren hohe Verluste schreiben. Der kleine Hoffnungsschimmer für das Geschäftsjahr 2027 in der unteren Grafik beruht bisher leider nur auf einer Analystenschätzung.

Das Geschäftsmodell von C3.ai ist nicht profitabel

Obwohl der KI-Increase zu stark steigenden Kursen von KI-Aktien geführt hat, fiel der Aktienkurs von C3.ai wegen des unprofitablen Geschäftsmodells. Seit dem Börsengang im Dezember 2020 hat die Aktie mehr als 70 Prozent verloren. Auch im laufenden Jahr conflict die Kursentwicklung mit 6 Prozent bisher enttäuschend, da noch keine Besserung in Sicht ist.

Die C3.ai Aktie hat seit Börsengang über 70 Prozent an Wert verloren

Mit einem aktuellen KUV von 10,7 ist die C3.ai Aktie mehr als doppelt so hoch bewertet wie die Uber Aktie mit einem KUV von 4,5 und sogar quick so hoch wie die Palo Alto Aktie, die bereits seit Jahren dynamisch steigende Gewinne liefert. Aus unserer Sicht ist die Bewertung der C3.ai Aktie angesichts des fehlenden profitablen Geschäftsmodells sehr spekulativ. Aus fundamentaler Betrachtung sind weitere Kursverluste wahrscheinlich.

Das KUV von C3.ai im Vergleich

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Viel LBBW, mehr J.P. Morgan – Sparkassen bauen Zertifikate-Geschäft um https://financialoftips.com/viel-lbbw-mehr-j-p-morgan-sparkassen-bauen-zertifikate-geschaeft-um/ Thu, 28 Mar 2024 14:02:46 +0000 https://financialoftips.com/viel-lbbw-mehr-j-p-morgan-sparkassen-bauen-zertifikate-geschaeft-um/

Exklusiv

Die Nachricht als solche wäre ja eigentlich schon spektakulär genug: Der jahrelang unangefochtene Marktführer bei Retail-Zertifikaten hierzulande, nämlich die Deka, ist diesen Titel seit dieser Woche los. Wie aus den einschlägigen Branchendaten des früheren Derivate-Verbandes (inzwischen: BSW) hervorgeht, sank das Bestandsvolumen des Sparkassen-Fondsdienstleisters allein von Oktober bis September um kräftige 12% auf nur noch 17,8 Mrd. Euro – während parallel die LBBW dank weiterer Zuwächse mit jetzt 18,9 Mrd. Euro erstmals überhaupt als größter deutscher Zertifikate-Emittent gelten darf (zur nachrichtlichen Vervollständigung: Die DZ Financial institution kommt jetzt auf 16,5 Mrd. Euro, die genau wie die LBBW brutal wachsende Helaba auf 16,1 Mrd. Euro). Das eigentlich Spannende ist aber nun, welche industriellen Verschiebungen hinter der blanken Nachricht stehen.

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Auch die ING Diba ringt um mehr Präsenz https://financialoftips.com/auch-die-ing-diba-ringt-um-mehr-praesenz/ Thu, 28 Mar 2024 07:58:16 +0000 https://financialoftips.com/auch-die-ing-diba-ringt-um-mehr-praesenz/

Exklusiv

Auf den ersten Blick kommt er völlig harmlos daher, der „Linkedin“-Submit, den Vorstandschef Nick Jue gestern Mittag scheinbar aus dem Nichts heraus absetzte. „3 Jahre hybrides Arbeiten bei der ING Deutschland – und es geht weiter… „, beginnt der nur drei Absätze lange Beitrag.

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Wie Karl von Rohr trotz 34%-Bonus-Minimize auf exakt 100% Salär kommt https://financialoftips.com/wie-karl-von-rohr-trotz-34-bonus-minimize-auf-exakt-100-salaer-kommt/ Thu, 28 Mar 2024 03:01:11 +0000 https://financialoftips.com/wie-karl-von-rohr-trotz-34-bonus-cut-auf-exakt-100-salaer-kommt/

Weblog

Wer Ende letzter Woche die Schlagzeilen in der gängigen Wirtschaftspresse konsumierte, der konnte nicht anders als festzustellen, dass sich die Deutsche Financial institution nun aber wirklich mal so richtig in den Staub geworfen hat. „Topmanager büßen für das Postbank-Chaos“ – „Deutsche Financial institution senkt Vergütung für Großteil des Vorstands“ – „Postbank-Chaos sorgt für Boni-Kürzung“ – „Deutsche Financial institution cuts money bonuses by as much as 50% over Postbank IT fiasco“. Umso erstaunlicher, dass, wenn man einfach mal seinen Casio befragte, wie viel die Vorstände der Deutschen Financial institution denn jetzt eigentlich verdient haben, vom Casio die Antwort kam: „Die Konzernvorstände der Deutschen Financial institution haben im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtvergütung von 64,4 Mio. Euro erzielt. Das entspricht verglichen mit dem Vorjahr einer Verringerung um 0,3 Mio. Euro.“

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DKB geht Kostenproblem an, bestätigt Jobabbau – und badet in Einlagen https://financialoftips.com/dkb-geht-kostenproblem-an-bestaetigt-jobabbau-und-badet-in-einlagen/ Wed, 27 Mar 2024 21:09:45 +0000 https://financialoftips.com/dkb-geht-kostenproblem-an-bestaetigt-jobabbau-und-badet-in-einlagen/

Weblog

Hochrangige Supervisor der DKB (in jedem Fall sind uns Herr Unterlandstättner und Herr Walther aufgefallen) haben die vergangenen Tage genutzt, um in Interviews mit hochrangigen Wirtschaftsmedien (mindestens mal waren „Bloomberg“ und das „Handelsblatt“ darunter) zu bestätigen, dass Finanz-Szene in den vergangenen Wochen zu 100% korrekt über das Institut berichtet hat. Was wir jetzt einfach mal als implizites Lob auffassen und uns entsprechend darüber freuen!

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