Sa.. Nov. 22nd, 2025

Makro-Ticker

In unserem Makro-Ticker behalten wir alle volkswirtschaftlichen und politischen Oberthemen im Blick, die das Geschäft unserer Banken und Fintechs beeinflussen. 

Hier der Ticker für Oktober 2025:

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Nachfrage nach Krediten bleibt stabil – Banken werden aber bei Vergabe strenger

Die Bundesbank hat im neuesten „Financial institution Lending Survey“ zwar eine weitgehend stabile Nachfrage insbesondere bei Unternehmenskrediten ermittelt – verglichen mit der Frühjahrsperiode habe die Dynamik zuletzt allerdings etwas nachgelassen (bei privaten Baufinanzierungen sei das Bild ähnlich). Darüber hinaus hätten die Banken ihre Vergaberichtlinien gestrafft. Zur Begründung ist von steigenden Kreditrisiken und einer gesunkenen Risikotoleranz die Rede. So nahm bei Wohnungsbaukrediten die Ablehnungsquote zum ersten Mal seit sechs Quartalen zu.

Für das vierte Quartal plant die Branche in allen Segmenten mit einer restriktiveren Kreditvergabe – auch wenn die Aussichten für die Kreditnachfrage grundsätzlich positiv bleiben.

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Kurz getickert

  • Die EZB belässt den Einlagenzins für die Geschäftsbanken erwartungsgemäß bei 2,0%. Überdies bestätigte die Notenbank gestern offiziell, was wir ja schon vermeldet hatten (siehe den nächsten Bullett) – nämlich dass es für den digitalen Euro beim Startjahr 2029 bleiben soll.
  • Die EZB will laut Bloomberg (Paywall) an ihrem Zeitplan für die Einführung des digitalen Euro festhalten – und auch wenn das Projekt aktuell im Trilog von EU-Kommission, EU-Rat und EU-Parlament feststeckt. Hieße: 2029 würde es dann tatsächlich losgehen
  • Die Aktie des Kreditvermittlers Hypoport hat im Zuge der jüngsten Umsatzwarnung (siehe hier) deutlich an Wert verloren. Zum regulären Handelsschluss notierten die Papiere bei 132,60 Euro – verglichen mit dem Wochenbeginn ein Minus von 12%

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Woher der „Frankfurt Finance & Future Summit“ plötzlich 30.000 Euro bekommt

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Kurz getickert

  • Die Deutsche Financial institution und die KfW sind (als erste große Banken, so weit wir das mitbekommen haben) der „Partnerschaft Heimatschutz und Gesamtverteidigung“ der Bundeswehr beigetreten. Unter anderem sollen Mitarbeiter, die sich für den Reservistendienst melden wollen, dabei seitens der Financial institution unterstützt werden. 
  • Interessanter Datenpunkt: Die Apobank – additionally das mit 2.341 Mitarbeitern größte genossenschaftliche Primärinstitut – hat über die letzten Jahre (wegen Residence-Workplace, Desk-Sharing usw.) insgesamt 26.000 Quadratmeter Bürofläche eingespart. (Bloomberg/Paywall)
  • Eine nicht namentlich genannte Frankfurter Financial institution steht im Mittelpunkt eines Verfahrens vor dem OLG Frankfurt. Bei dem Institut lagern 720 Mio. Euro von einer russischen Financial institution – dieses Geld will die Bundesanwaltschaft nun einziehen lassen. Mitteilung

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Der Freitags-Crash warfare übertrieben – trotzdem steigt bei Bankaktien die Nervosität

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Kurz getickert

  • Die Maßnahmen zum Schutz von Geldautomaten – etwa in Kind von Farb-Kleb-Patronen – scheinen zu fruchten. So zählte das LKA in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr bislang erst 21 Sprengattacken. dpa (by way of SZ)
  • Der jüngst verkündeten Stablecoin-Initiative von neun europäischen Banken (additionally das Projekt, bei dem auch die Deka mitmacht) hat sich nun auch ein großes US-Institut angeschlossen – nämlich die Citigroup.

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Die beste Efficiency seit langem – Hypothekenbanken lassen Krise hinter sich

Die Mehrzahl der deutschen Hypothekenbanken scheint die Krise in der gewerblichen Immobilienfinanzierung allmählich hinter sich zu lassen. Abstrahiert man um die Deutsche Pfandbriefbank (die im ersten Halbjahr bekanntlich hohe Einmalbelastungen wegen ihres Rückzugs aus dem US-Markt bilanzierte), so erwirtschafteten die übrigen großen Participant in ihren jeweiligen Segmenten von Januar bis Juni einen kumulierten Vorsteuergewinn von quick 900 Mio. Euro, wie aus dem neuen Immobanken-Monitor von Finanz-Szene hervorgeht. Das bedeutete nicht nur eine deutliche Verbesserung sowohl zum H2/24 (+58%) als auch zum H1/24 (+22%). Sondern es warfare auf sechs Monate bezogen das beste Ergebnis überhaupt seit der Zinswende. Dabei überzeugten gleich fünf Marktteilnehmer – nämlich LBBW, DZ Hyp, BayernLB, Aareal und Helaba – mit dreistelligen Millionengewinnen; die auf quick wundersame Weise erstarkte NordLB blieb mit 83 Mio. Euro nur wenig dahinter. Eine solche Leistungsdichte warfare in den letzten Jahren nie zu beobachten. Dabei kommt die Ergebnisverbesserung wohlgemerkt nicht aus den Erträgen. Diese blieben (inklusive PBB) vielmehr mit aggregiert 2.263 Mio. Euro um rund ein Zehntel hinter dem Bestwert der Put up-Zinswende-Ära (H2/23) zurück. Verantwortlich für die wieder ansehnlicheren Gewinne waren stattdessen die vielerorts drastisch sinkenden Risikokosten. Stellt man die Kreditvorsorge ins Verhältnis zum Zinsüberschuss, dann kamen gleich fünf Institute auf einen Wert von weniger als 20% (sprich: Sie erwirtschaften ein mindestens fünfmal höheres Zinsergebnis, als sie für etwaige Kreditausfälle zurücklegen mussten). In den von Finanz-Szene analysierten vorangegangenen Sechsmonats-Perioden (sowohl H1 als auch H2) warfare dieses Kunststück jeweils nur maximal zwei Banken gelungen. Die Element-Ergebnisse unseres ersten Immobanken-Screens finden Sie hier: FS Premium

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Kurz getickert

  • Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Kreditwirtschaft ist im vergangenen Jahr um 1,1% auf intestine 543.000 gestiegen – das zumindest ergeben die Erhebungen des AGV Banken, additionally des Arbeitgeberverbands der privaten Banken.

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Deutungsstreit um die Kosten für digitalen Euro geht in die nächste Runde

Der Deutungsstreit um die Kosten für die Einführung des digitalen Euro geht in die nächste Runde. Nachdem die europäischen Geschäftsbanken im Juni auf Foundation einer selbst in Auftrag gegebenen PwC-Studie argumentiert hatten, dass der Branche ein Gesamtaufwand von 18 Mrd. bis 30 Mrd. Euro drohe, präsentiert die Europäische Zentralbank (die bei dem Projekt bekanntlich die Federführung innehat) nun deutlich überschaubarere Zahlen. Laut der am Freitag veröffentlichten Erhebung müssen die Banken in der Euro-Zone angeblich nur Kosten irgendwo zwischen 4 Mrd. und knapp 6 Mrd. Euro befürchten – die EZB verweist darauf, dass die EU-Kommission bei ihrer Schätzung (2,8 Mrd. bis 5,4 Mrd. Euro) auf ganz ähnliche Zahlen gekommen sei. Dow Jones (by way of Finanzen.ch), BÖZ (Paywall), Studie im Unique (PDF)

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Dürfen Banken und Fintechs doch wieder auf den Riester-Jackpot hoffen?

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Kurz getickert

  • Die Deutsche Financial institution wird die „Epstein-Affäre“ nicht los. So fordern die Demokraten im US-Repräsentantenhaus das Institut (neben drei weiteren) jetzt auf, freiwillig Unterlagen über den verurteilen Sexualstraftäter herauszugeben. Jeffrey Epstein, der 2019 im Gefängnis Suizid beging, warfare von 2013 bis 2018 Kunde der Financial institution. Handelsblatt (Paywall)
  • Lichtblick für Frankfurts Investmentbanken: Der Börsengang der Prothesenherstellers Ottobock (Emissionsvolumen: intestine 800 Mio. Euro, der bislang größte IPO des Jahres) ist geglückt, die Aktie stieg am ersten Handelstag um bis zu 11%. Organisiert hatten den Börsengang die BNP Paribas, die Deutsche Financial institution und Goldman Sachs.

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„Der ABN/Hauck-Fall zeigt: Man sollte Strukturen nicht um Köpfe herum bauen“

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Kurz getickert

  • Den Volks- und Raiffeisenbanken stehen demografisch bedingt in den nächsten Jahren hunderte Vorstandswechsel bevor. Laut dem regionalen Genoverband scheidet bis 2030 bei intestine jedem zweiten Mitgliedsinstitut (55%) mindestens ein Vorstandsmitglied aus. 80% der betroffenen Banken planen demnach eine Nachbesetzung.
  • Bei den bayerischen Sparkassen hat sich das Baufi-Neugeschäft in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 31% auf 7,2 Mrd. Euro erholt. Damit wuchsen die Institute stärker als die Branche im bundesweiten Durchschnitt (+26%) – aber weniger stark als die Genossen im Freistaat (+44%). Ähnlich wie jüngst der hessisch-thüringische SVGHT klagte auch der SVB bei der gestrigen Halbjahres-PK über deutlich anziehende Sachkosten. Deren Anstieg dürfte 2025 rund 5 Basispunkte Betriebsergebnis vor Bewertung kosten, gemessen an der durchschnittlichen Bilanzsumme.
  • Über die Einführung des Digitalen Euro wird nun doch nicht mehr in diesem Jahr, sondern voraussichtlich erst im kommenden Frühjahr entschieden. Wie gestern in Brüssel verlautete, ist die entscheidende Abstimmung im Währungsausschuss des Europäischen Parlaments jetzt für Mai 2026 vorgesehen. Ungeachtet der Verzögerung will die EZB – die bei dem Projekt die operative Führung innehat – an ihrem grundsätzlichen Fahrplan zum Digitalen Euro festhalten. Die anstehende zweite Testphase soll darum zeitnah beginnen.

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Sämtliche Makro-Information aus September 2025

Von admin