Exklusiv
Wenn eine prominente Retailbank mit mehr als 3 Mio. Kunden* und mehr als 50 Mrd. Euro Bilanzsumme ihren Vorstandschef wechselt und tagelang bekommt es kaum ein Medium mit (auch wir selbst berichteten eher knapp) – dann spricht das für eine gewisse journalistische Schnarchnasigkeit. Noch viel mehr allerdings sagt es über die Financial institution selbst aus. Denn während andere Institute, mit Verlaub, für jeden Schmarrn eine Pressemitteilung verschicken, hat es sich die in Mönchengladbach beheimatete Santander Shopper Financial institution nachgerade zur Ardour gemacht, medial möglichst nicht vorzukommen. So datierte das letzte Interview des Vorstandsvorsitzenden, eines Mannes namens Vito Volpe, aus dem Februar 2019 (zumindest sagen das Google, ChatGPT und die einschlägigen Archive). Gegeben hatte er es allerdings nicht dem Handelsblatt, nicht der Börsen-Zeitung und auch nicht uns hier. Sondern einer Postille namens „Autohaus on-line“. Wobei natürlich auch die ihre Daseinsberechtigung hat.
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