Weblog
Welch überragende Bedeutung der indische Markt für die Deutsche Financial institution besitzt, haben wir neulich mal in einem ausführlichen „Deep Dive“ aufgedröselt (siehe –> Neue Dimension des Offshorings – wie die Deutsche Financial institution zur „Financial institution of India“ mutiert).
Freilich: In dem Artikel ging es vor allem um den indischen Arbeitsmarkt, dem annähernd jeder vierte der weltweit intestine 89.000 Deutschbanker entstammt. Weniger bekannt ist, dass das größte hiesige Geldinstitut darüber hinaus auch den indischen Endkundenmarkt bedient – unter anderem mit 17 Filialen, von denen die erste übrigens schon 1980 im heutigen Mumbai eröffnet wurde.
Jedenfalls: Wie Reuters gestern als erstes berichtete und wie es in Finanzkreisen bestätigt wird, werden die 17 Filialen (und mit ihnen auch 15 Geldautomaten und letztlich das gesamte indische Privatkundengeschäft) jetzt zum Verkauf gestellt. Weil, auf den Punkt gebracht, die indische Einheit (die eher „Prosperous“-Kunden als klassische Retailkunden adressiert) dem Vernehmen nach kaum Geld abwirft.
Warum nicht? Im Vergleich zu Anbietern wie HSBC oder UBS fehle es der Deutschen Financial institution auf dem Subkontinent an Größe und an Alleinstellung, ist zu hören. Darüber hinaus sollen die 17 Filialen auch ein bisschen wahllos über das riesige Land verteilt sein, nämlich auf 16 verschiedene Städte, die Namen wie Moradabad oder Gurugram tragen und mit teils weniger als 1 Mio. Einwohner offenbar nicht über das allergrößte Kundenpotenzial verfügen.
Vor einigen Jahren, nämlich 2017, wollte die Deutsche Financial institution ihr indisches Privatkundengeschäft übrigens schon einmal verkaufen. Letztlich ohne Erfolg.
Ob die Chancen auf einen lukrativen Exit diesmal größer sind, bleibt abzuwarten. So haben sich zuletzt auch schon die Citigroup sowie Commonplace Chartered aus dem indischen Markt zurückgezogen. An Belongings mangelt’s additionally nicht. Womöglich aber an potenten Käufern. Übrigens: Die Deutsche Financial institution unterhält in Indien auch eine Firmenkunden-Einheit – diese steht nicht zum Verkauf.
Sind Sie bereits Abonnent? Hier geht’s zum Login!
Weiterlesen mit dem Premium-Abo von Finanz-Szene
Finanz-Szene ist das Nr.-1-Medium für Banken und Fintechs. Jetzt Premium-Abonnent werden und Zugang zu allen Inhalten sichern. Ab 9,99 Euro (für den 1. Monat).
- Erhalten Sie 5x professional Woche unseren preisgekrönten Premium-Publication
- Sichern Sie sich vollen Zugriff auf sämtliche Scoops, Information, Analysen und sonstigen Inhalte auf Finanz-Szene.
- Lesen Sie, was die Prime-Entscheider in der deutschen Finanz-Szene lesen
Rechtehinweis
Die Artikel von Finanz-Szene sind urheberrechtlich geschützt und nur für den jeweiligen Premium-Abonnenten persönlich bestimmt. Die Weitergabe – auch an Kollegen – ist nicht gestattet. Wie Sie Inhalte rechtssicher teilen können (z.B. by way of Pressespiegel), erfahren Sie hier.
Danke für Ihr Verständnis. Durch Ihr Abonnement sichern Sie ein Stück Journalismus!