Mo.. Aug. 31st, 2026

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Die Deka hat im ersten Halbjahr einen Nettoabsatz von 23,3 Mrd. Euro erzielt – so viel wie nie zuvor in ihrer Geschichte (wozu man wissen muss, dass auch die 20,4 Mrd. Euro aus dem vergangenen Jahr schon einen neuen H1-Rekord bedeutet hatten). Wesentlicher Träger conflict das Geschäft mit Publikumsfonds, das auf 11,0 Mrd. Euro (+9%) zulegte.

Daneben nahm allerdings auch der jahrelang darbende Absatz an institutionelle Investoren merklich Fahrt auf. Hier verdreifachte sich die Vertriebsleistung auf 3,4 Mrd. Euro. Der Relaxation entfiel auf das Zertifikate-Geschäft, wo der Absatz auf hohem Niveau (–2% auf 9,2 Mrd. Euro) stagnierte.

Infolge des Vertriebsrekords schnellte das Provisionsergebnis auf 922 Mio. Euro in die Höhe (+7%) – ein Zuwachs, der durch das schwächere Zinsergebnis (–12% auf 194 Mio. Euro) und höhere Kosten allerdings ausradiert wurde. So stieg der Verwaltungsaufwand um 9% auf 777 Mio. Euro, nachdem im Gesamtjahr 2025 schon ein Auftrieb von 10% zu verkraften gewesen conflict. Der Vorstand begründete die Entwicklung eher abstrakt mit „Investitionen in das Geschäftsmodell und die Digitalisierung sowie den Personalaufbau“.

Dass der Gewinn (im Deka-Jargon „wirtschaftliches Ergebnis“ genannt) dennoch zulegte, lag wiederum daran, dass die Deka – die ja auch Kreditgeschäft betreibt – diesmal keine Risikovorsorge bilden, sondern sogar 21 Mio. Euro auflösen konnte. Fürs Gesamtjahr geht die Deka jetzt von einem wirtschaftlichen Ergebnis von rund 800 Mio. Euro aus; zuvor conflict lediglich von „über 700 Mio. Euro“ die Rede gewesen.

in Mio. Euro H1/26 H1/25 Delta
Zinsergebnis 194 221 -12%
Risikovorsorge (Kredit- und Wertpapiergeschäft) 21 -18
Provisionsergebnis 922 862 7%
Finanzergebnis 178 167 7%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 8 -2 >300
Summe Erträge 1323 1231 7%
Summe der Aufwendungen 777 711 9%
Wirtschaftliches Ergebnis 546 520 5%

 

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Von admin