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Die Deka hat im ersten Halbjahr einen Nettoabsatz von 23,3 Mrd. Euro erzielt – so viel wie nie zuvor in ihrer Geschichte (wozu man wissen muss, dass auch die 20,4 Mrd. Euro aus dem vergangenen Jahr schon einen neuen H1-Rekord bedeutet hatten). Wesentlicher Träger conflict das Geschäft mit Publikumsfonds, das auf 11,0 Mrd. Euro (+9%) zulegte.
Daneben nahm allerdings auch der jahrelang darbende Absatz an institutionelle Investoren merklich Fahrt auf. Hier verdreifachte sich die Vertriebsleistung auf 3,4 Mrd. Euro. Der Relaxation entfiel auf das Zertifikate-Geschäft, wo der Absatz auf hohem Niveau (–2% auf 9,2 Mrd. Euro) stagnierte.
Infolge des Vertriebsrekords schnellte das Provisionsergebnis auf 922 Mio. Euro in die Höhe (+7%) – ein Zuwachs, der durch das schwächere Zinsergebnis (–12% auf 194 Mio. Euro) und höhere Kosten allerdings ausradiert wurde. So stieg der Verwaltungsaufwand um 9% auf 777 Mio. Euro, nachdem im Gesamtjahr 2025 schon ein Auftrieb von 10% zu verkraften gewesen conflict. Der Vorstand begründete die Entwicklung eher abstrakt mit „Investitionen in das Geschäftsmodell und die Digitalisierung sowie den Personalaufbau“.
Dass der Gewinn (im Deka-Jargon „wirtschaftliches Ergebnis“ genannt) dennoch zulegte, lag wiederum daran, dass die Deka – die ja auch Kreditgeschäft betreibt – diesmal keine Risikovorsorge bilden, sondern sogar 21 Mio. Euro auflösen konnte. Fürs Gesamtjahr geht die Deka jetzt von einem wirtschaftlichen Ergebnis von rund 800 Mio. Euro aus; zuvor conflict lediglich von „über 700 Mio. Euro“ die Rede gewesen.
| in Mio. Euro | H1/26 | H1/25 | Delta |
| Zinsergebnis | 194 | 221 | -12% |
| Risikovorsorge (Kredit- und Wertpapiergeschäft) | 21 | -18 | – |
| Provisionsergebnis | 922 | 862 | 7% |
| Finanzergebnis | 178 | 167 | 7% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 8 | -2 | >300 |
| Summe Erträge | 1323 | 1231 | 7% |
| Summe der Aufwendungen | 777 | 711 | 9% |
| Wirtschaftliches Ergebnis | 546 | 520 | 5% |
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