Zum achten Mal in diesem Jahr stellen wir in „Dividenden-Aktien mit Rabatt“ solide Dividendenzahler vor. Diese Aktien sollen nicht nur durch hohe fundamentale Qualität in Type langfristig steigender Gewinne und Cashflows bestechen, sondern darüber hinaus auch noch günstig bewertet sein. Mit diesem Anspruch finden wir Aktien mit hoher Dividendenrendite und hohem Kurspotenzial.
Zudem haben wir uns zwei Neuerungen ausgedacht. Zum einen umfasst die Liste der Dividenden-Aktien mit Rabatt nun 50 anstatt 30 Aktien. Und zum anderen schauen wir uns anstatt drei ausführlicher Einzelanalysen ab sofort jene Aktien näher an, die in unserer Liste der High 50 Dividenden-Aktien mit Rabatt die größten Sprünge gemacht haben, und zwar sowohl nach oben wie nach unten. Denn hinter jedem großen Platzierungswechsel steckt ein Kursausschlag, dem wir auf den Grund gehen. So sprang die Aktie von NextEra Vitality im August mit einem Satz von Platz 53 auf Platz 32, was auf Kursverluste und eine lukrative Einstiegschance hindeuten kann.
Die High 50 Dividenden-Aktien mit Rabatt
Den Auftakt machen die zehn Aktien mit dem höchsten Dividenden-Increase. Sie entsprechen den ersten zehn Plätzen der High-50-Tabelle, die darunter folgt.
Nun direkt weiter mit euren High 50 Dividenden-Aktien, die auf euren hinterlegten Dividenden-Alarmen basieren. Damit beantworten wir, welche Aktien aktuell eure begehrtesten Dividendentitel sind.
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Die beliebte Liste der High 50 Dividenden-Aktien mit Rabatt basiert auf den durchschnittlichen Dividenden-Alarm-Kauflimits unserer über 160.000 Mitglieder, die auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Aktien mit zugleich außergewöhnlich hoher Dividendenrendite sind. Bei dieser Liste ziehen wir den sogenannten Dividenden-Increase heran. Der Dividenden-Increase ist die Differenz zwischen der aktuellen Dividendenrendite und dem durchschnittlich hinterlegten Dividenden-Alarm. Die Aktien mit dem höchsten Dividenden-Increase sind ganz oben in der Liste zu finden.
Die Auf- und Absteiger im August
Diese drei Aktien zählen im August zu den größten Aufsteigern. Nach oben geht es, wenn die Dividendenrendite gegenüber dem durchschnittlich hinterlegten Dividenden-Alarm steigt, meist aufgrund von Kursverlusten innerhalb des letzten Monats.
Diese drei Aktien zählen zu den größten Absteigern des Monats. Der Grund sind meist Kursgewinne innerhalb des letzten Monats, die die Dividendenrendite unter den hinterlegten Dividenden-Alarm drücken.
Nun nehmen wir uns diese drei Aufsteiger und drei Absteiger vor und analysieren, ob sich ein Einstieg lohnen könnte.
NextEra Vitality – Die Zinsangst spült den Versorger nach oben
Kaum eine Aktie wurde im August so weit nach oben katapultiert wie die von NextEra Vitality. Der Versorger klettert um 21 Plätze von Rang 53 auf Rang 32. Auslöser sind Kursverluste, denn die Aktie verlor im letzten Monat rund 5 Prozent und notiert nun 14 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Der Grund sind die steigenden Zinsen. So kletterte die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit Januar 2025. Versorger trifft das doppelt, weil sie ihre Netze und Kraftwerke überwiegend über verzinstes Fremdkapital finanzieren und weil viele Anleger die Aktien als Anleiheersatz halten und bei höheren Zinsen von Aktien in Anleihen umschichten. Für standhafte Dividendensammler wird die Aktie durch die erlittenen Kursverluste jedoch attraktiver, denn die Dividendenrendite liegt mit 2,9 Prozent nun wieder über ihrem 12-Monats-Durchschnitt.
Bei der Dividende spielt NextEra Vitality in der ersten Liga. Der Versorger aus Florida erhöht die Ausschüttung seit 30 Jahren und steigerte sie zuletzt um 11 Prozent professional Jahr, künftig sollen rund 9 Prozent hinzukommen. Die Ausschüttungsquote von intestine 62 Prozent des Gewinns lässt dafür Spielraum. Rückenwind kommt vom Strombedarf der Rechenzentren, die in den USA bis 2030 zusätzlich 22,5 bis 30 Gigawatt benötigen. NextEra führt dazu eine Anfragepipeline von über 130 Gigawatt und kann als größter Betreiber von Wind- und Solarparks in den USA solche Mengen zügig ans Netz bringen, denn Wind- und Solarparks samt Batteriespeichern stehen in ein bis zwei Jahren, während neue Fuel- oder Kernkraftwerke viele Jahre brauchen.
Die jahrelang sportliche Bewertung hat sich abgekühlt. Das bereinigte KGV von 21,6 liegt inzwischen auf Höhe des Bewertungsschnitts der letzten drei Jahre von 21,1, den wir für die Bewertung nutzen. Die Prognosen halten wir für belastbar, weil NextEra die Erwartung von 3,92 bis 4,02 USD je Aktie bestätigt hat und zwei Drittel des Gewinns im regulierten Florida-Geschäft mit genehmigten Tarifen verdient. Wächst NextEra wie erwartet, winken bis Ende 2029 inklusive Dividenden rund 40 Prozent Rendite beziehungsweise 10,5 Prozent professional Jahr, und die persönliche Dividendenrendite läge dann bei 3,5 Prozent.
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