Sa.. März 7th, 2026

Glaubt man Cornelius Riese, dem Chef der DZ Financial institution, dann verfügt sein Haus über ein natürliches Ergebnisniveau irgendwo zwischen 2 Mrd. und 3 Mrd. Euro (bis 2024 sprach Riese von 2,0–2,5 Mrd. Euro, seitdem von 2,5–3,0 Mrd. Euro). Ironischerweise ist es aber so, dass das tatsächliche Ergebnis irgendwie nie dem natürlichen Niveau entspricht. Entweder, die DZ Financial institution landet oberhalb von 3 Mrd. Euro (2021, 2023, 2024). Oder sie landet unterhalb von 2 Mrd. Euro (2020, 2022). Aber sie landet nie mittendrin. Wie ein Elfmeterschütze, der mal rechts vorbeischießt und mal hyperlinks, aber der partout nicht das intestine sieben Meter breite Tor treffen will.

Das alles liegt nun wiederum daran, dass die DZ Financial institution unter ihrem Dach einen Versicherer beherbergt, dessen Ergebnisse aus Gründen, die wir nicht verstehen, aber als Banken-E-newsletter auch nicht verstehen müssen („versicherungstechnisch“), wie ein Fähnlein im Sturm flattern. Mal macht die R+V kaum Gewinn (2020). Mal schreibt sie sogar Verlust (2022). Und mal (genauer: 2025) macht sie dermaßen viel Gewinn, dass in der Ableitung die DZ Financial institution dermaßen viel Gewinn macht, dass in der zweiten Ableitung eine große Wirtschaftszeitung gestern vermeldete, die DZ Financial institution habe im abgelaufenen Geschäftsjahr sogar mehr Gewinn gemacht als die Commerzbank (merke: Wenn ein Apfel richtig, richtig dick ist, dann ist er mitunter sogar dicker, als eine Birne hoch ist).

Oder anders gesagt: Die DZ Financial institution hat bei ihrer gestrigen Bilanz-PK additionally einen Fabelrekordgewinn in Höhe von surrealen 4,3 Mrd. Euro präsentiert. Was aber nicht unbedingt etwas über ihre aktuelle Efficiency aussagt.

Hier die Ergebnisse in der Einzel-Analyse:

Von admin