Für einen kurzen Second haben wir überlegt, ob wir Ihnen heute Morgen auf dem prominentesten Slot unseres kleinen Newsletters wirklich mit der „Bundesbank-Ertragslagestatistik“ kommen sollen. Weil: Einerseits handelt es sich zwar um die vielleicht beste Datenquelle zur deutschen Kreditwirtschaft überhaupt. Doch andererseits – bezieht sich das stets erst im September veröffentlichte Zahlenkonvolut halt immer aufs jeweilige Vorjahr, ist in diesem Sinne additionally quick ein bisschen historical historical past. Motto: Ich weiß, was Du letzten Sommer verdient hast. Wusste ich so ungefähr aber auch vorher schon.
Und so sind jene KPIs, die man auf den ersten Blick für Headline-tauglich halten könnte, auf den zweiten Blick halt null überraschend (oder sagen wir nullkommazwei überraschend). Zum Beispiel, dass die hiesigen Banken und Sparkassen im vergangenen Jahr einen Vorsteuergewinn von kumuliert 52,3 Mrd. Euro und damit so viel wie nie zuvor erwirtschaftet haben. Klingt tremendous. Ist auch tremendous. Hatte man aber auch ungefähr so vermutet. Jedenfalls, wenn man in der Bilanzsaison, additionally im Februar/März, immer brav zugehört hat.
Gleichwohl (gleichwohl, gleichwohl, gleichwooohl!!!): Das Schöne an der Ertragslagestatistik ist nun wiederum, dass man, wenn man nur tief genug hineinliest, dann halt doch ein paar Perlen findet, die man so eher nicht auf dem Zettel gehabt hätte. Oder könnten Sie, liebe Leserinnen und Leser, stante pede, additionally aus der Lamäng heraus, sagen, welchen Banken da draußen ihre kurzen Aktivbücher zu schaffen machen? Oder bei welchen die Einlagen besonders flott dahinrinnen?
Hier kommen die interessantesten Takes aus der Ertragslagestatistik: