Di.. Okt. 6th, 2026

Für eine Privatbank ist der Title „Fugger“ eigentlich wie gemalt. Schließlich finanzierte Jakob Fugger (Beiname: „der Reiche“) einst sogar Könige und Kaiser. Dem Habsburger Karl V. beispielsweise – ja, genau, das warfare der, in dessen Reich die Sonne angeblich niemals unterging – streckte er das Geld für dessen Kaiserwahl vor.

Eine Financial institution, die so heißt, müsste sich doch verkaufen lassen. Aber – denkste.

Zur Erinnerung: Die Fürst Fugger Privatbank (die übrigens erst seit 1994 so heißt, nachdem die Familie Fugger-Babenhausen das vormalige Bankhaus Friedl & Dumler erworben und dann umbenannt hatte) warfare vor knapp einem Jahr in die Hände der Vienna Insurance coverage Group gefallen, weil diese wiederum die Nürnberger Versicherung aufgekauft hatte, bei der es sich wiederum um die langjährige Eignerin der Fugger-Financial institution handelte. Dem Vernehmen nach wusste man in Wien aber nicht wirklich, was man mit der kleinen deutschen Privatbank anfangen sollte. Additionally begannen die Österreicher, so schrieb es jedenfalls Bloomberg und so besagen es auch unsere eigenen Informationen, sich nach einem potenziellen Käufer umzusehen (in Wien heißt es übrigens auf Anfrage, „aktuell“ gebe es „keine Bestrebungen oder Pläne“, die Fuggerbank zu veräußern, es handele sich um eine „strategische“ Beteiligung). Gefunden wurde ein solcher Käufer allerdings nicht.

Von admin