In unserem Großbanken-Ticker verfolgen wir, was bei Deutsche Financial institution, Commerzbank und Hypo-Vereinsbank los ist – und widmen uns auch den tendenziell im CIB-Geschäft tätigen großen Auslandsbanken.
Hier der Ticker für April 2026:
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„A New Chapter“: Was genau die Unicredit vorschlägt – und was sie damit bezweckt
Dass Herr Orcel keinen konkreten Plan vorlege, was er mit der Commerzbank vorhat – das kann man in Frankfurt seit dem 20. April nicht mehr behaupten. Und dass er seine Ideen nicht schriftlich, sondern nur mündlich mitteile – das auch nicht. Vielmehr hat die Unicredit an diesem Montagmorgen eine 34-seitige Präsentation veröffentlicht („Commerzbank – A New Chapter“), in der sie zwar nicht in allen Particulars, aber doch ziemlich ausführlich beschreibt, was im Falle der angestrebten Übernahme mit der zweitgrößten deutschen Privatbank geschehen soll. Gekleidet wird all das in eine schonungslose Generalabrechnung, die – zugespitzt formuliert – darauf hinausläuft, dass die Commerzbank, erstens, in den letzten Jahren mehr oder weniger alles falsch gemacht habe („dauerhaft unterdurchschnittliche operative Leistung“), sich dieses Downside, zweitens, durch die neue „Momentum“-Strategie fortzusetzen drohe (statt die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, setze der Vorstand auf ein „Weiter so“), und dass die Frankfurter deshalb, drittens, im Stand-alone-Szenario früher oder später in der Bedeutungslosigkeit versinken könnten („unzureichend darauf vorbereitet, mit US‑Anbietern und Fintechs in Deutschland zu konkurrieren“). Die Übernahme durch die Unicredit ist, mit anderen Worten, das einzige, was die Commerzbank jetzt noch retten kann. Findet jedenfalls die Unicredit. Vollziehen soll sich diese Rettung in zwei Stufen: Erst kommt eine harte Restrukturierung. Und dann folgt der Zusammenschluss mit der Hypo-Vereinsbank. Lesen Sie hier, wie der Plan der Unicredit im Element aussieht, was ihr CEO Andrea Orcel mit der gestrigen Veröffentlichung bezweckt, was die Commerzbank zu alldem sagt – und wie es jetzt weitergeht: FS Premium
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Orcel kokettiert jetzt offen mit feindlicher Übernahme der Commerzbank
Um die Eskalation des Übernahmekampfs zwischen Unicredit und Commerzbank zu beschreiben, haben wir Journalisten uns in den letzten Monaten immer gern in die Phrase geflüchtet, dass Andrea Orcel jetzt die Samthandschuhe abgelegt habe. Nun sei mal dahingestellt, ob der Unicredit-Chef solche Handschuhe überhaupt besitzt und ob er je welche getragen hat. Fest steht lediglich: Am gestrigen Mittwoch hatte er definitiv keine an! Finanz-Szene (frei zugänglich)
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„Die Deutsche Financial institution wirkt sehr sturdy – aber auch erstaunlich risikofreudig“
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Wo der 3-Mrd.-€-Gewinn der Deutschen Financial institution genau herkommt – und wie der Ausblick ausfällt
Für alle, die lieber lesen als hören, haben wir die Deutsche-Financial institution-Zahlen auch in schriftlicher Kind aufbereitet. Unseren Reside-Weblog mit den wichtigsten Zahlen können Sie hier nachlesen (frei zugänglich), wer sich die Analyse der Sparten-Ergebnisse nochmal antun will, geht einfach hier entlang: FS Premium
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Wir haben für 13,20 Euro verkauft – wollen Sie nicht für 34,75 Euro kaufen?
Glaubt man „Bloomberg“ (und warum sollte man das nicht tun?), dann hat die Bundesregierung „informierten Kreisen zufolge in diesem Jahr bei europäischen Banken das Interesse sondiert, die Commerzbank gegen das Übernahmeangebot der italienischen Unicredit zu verteidigen“. Allerdings seien die Gespräche „in einem sehr frühen Stadium“ geblieben und „nicht vertieft“ worden … Wundert’s einen? Immerhin hat die Unicredit bei der Commerzbank ja überhaupt erst einen Fuß in die Tür gekriegt, weil der Bund ihr im September 2024 für – aus heutiger Sicht schlappe – 700 Mio. Euro knapp 4,5% seiner eigenen Anteile verkauft hatte. Professional Aktie gerechnet entsprach das einem Preis von 13,20 Euro, während die Commerzbank-Aktie mittlerweile bei 34,75 Euro notiert (jedenfalls tat sie das am 27. April zum regulären Handelsschluss) und die Unicredit grob jeden dritten Anteilsschein kontrolliert. Wer will da schon Weißer Ritter sein?
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Kurz getickert
- Auch wenn die Deutsche Financial institution mit ihrem vorgelegten Q1-Ergebnis die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen hat, waren viele Investoren mit dem Zahlenwerk nicht wirklich zufrieden – die Aktie verlor am Tag der Präsentaion um 1,8% auf 26,80 Euro.
- Die Financial institution of America in Frankfurt hat Ersatz für den Ende letzten Jahres ausgeschiedenen Deutschland-Chef Armin von Falkenhayn gefunden – und zwar in Gestalt von Peter Kollmann, der schon mal quick 20 Jahre für die US-Financial institution in Europa tätig struggle, 2014 allerdings als Finanzchef zu dem österreichischen Energieversorger „Verbund“ wechselte. Im September kehrt der 63-Jährige nun als Länder-Chef für Deutschland und Österreich sowie als „Vice Chair EU“ zur BofA zurück.
- Dass die Commerzbank ihrem Ex-Chef Manfred Knof wegen dessen umstrittenem Geheimtreffen mit Unicredit-Chef Andrea Orcel nachträglich an den Bonus will – das hatten wir ja mehrmals thematisiert. Das „Supervisor Magazin“ (Paywall) weiß nun auch, um welche Summe es gehen soll, nämlich rund eine halbe Mio. Euro.
- Henning Wagner, der bislang bei der Deutschen Financial institution die „Personal Firm Protection“ für Deutschland und Österreich leitete, macht rüber zu Citi.
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Nach Aggro-Kampagne gegen die Coba – Bafin knöpft sich Unicredit vor
Die Aufregung um die jüngste Anti-Coba-Kampagne der Unicredit (siehe unseren Großbanken-Ticker von Freitag) zieht Kreise. Wie die Bafin am Freitagabend mitteilte, hat sie der italienischen Großbank die „Veröffentlichung von unsachlichen Werbeanzeigen in Bezug auf die Commerzbank“ untersagt. Die Unicredit hatte die Banner, in denen der Frankfurter Rivale als „vernachlässigt“, „unsicher“ und „kurzfristig orientiert“ bezeichnet wurde, Anfang vergangener Woche in sozialen Medien veröffentlicht. „Diese Werbeanzeigen waren geeignet, die Entscheidung der Aktionäre der Commerzbank [im Zusammenhang mit dem jüngst angekündigten] Übernahmeangebot zu beeinflussen“, moniert die Bafin. Die Aufmachung sei „reißerisch und unsachlich“ gewesen. Gegenüber dem „Handelsblatt“ teilte die Unicredit schriftlich mit: „Die Werbung sollte unsere optimistic Imaginative and prescient für die Commerzbank vermitteln. Wir räumen jedoch ein, dass die Übersetzung eines einzigen Wortes in der englischen Originalfassung ins Deutsche möglicherweise zu Missverständnissen geführt hat.“
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Commerzbank plant weiteren Stellenabbau – Particulars noch unklar
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Warum die Unicredit ihre Commerzbank-Beteiligung weiter ausbaut
Die Unicredit hat ihren Anteil an der Commerzbank von zuvor 29,3% auf jetzt 32,6%* ausgebaut, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Dabei wurde der Anteil der Finanzinstrumente auf quick 6% erhöht, während die Aktienposition als solche mit knapp 27% stabil blieb. Der bereits am 17. April (additionally vor der jüngsten Eskalation der Übernahmeschlacht) vollzogene Schritt dürfte zum einen dazu dienen, den Druck auf die Commerzbank weiter zu erhöhen. Zum anderen könnte aber auch eine Rolle spielen, dass sich die Unicredit durch die Erhöhung in ein aktienrechtliches Dunkelfeld begibt. Denn: Sollte die Unicredit wie angekündigt ein Übernahmeangebot abgeben, müsste sie zwar wöchentlich melden, wie viele neue Aktien sie angedient bekommen hat. Weitere Stimmrechtsmitteilungen sind allerdings bei einer Place zwischen 30% und 50% nicht erforderlich (und genau innerhalb dieser Vary befindet sich die Unicredit ja jetzt).
*Anmerkung: In manchen Medien struggle von 29,99% statt von 32,6% die Rede. Das lag daran, dass 2,6% der „Instrumente“ lediglich den Erwerb weiterer Aktien preislich absichern – wenn man diese 2,6% in Abzug bringt, kommt man auf die 29,99%. Indes – auch diese „Instrumente“ sind meldepflichtig, weswegen wir die Gesamtposition auf 32,6% beziffern.
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Exklusiv: Frankfurter EU-Einheit von Goldman Sachs stellt im großen Stil ein
Die in Frankfurt ansässige Goldman Sachs Europe SE bläst zur personellen Offensive. Laut Berechnungen von Finanz-Szene hat die EU-Einheit der US-Investmentbank ihre Belegschaft in den letzten zwei Jahren um rund ein Viertel auf jetzt 1.322 Mitarbeiter (genauer: Vollzeit-Äquivalente) ausgebaut. Während sich der Jobaufbau zunächst wesentlich auf die Pariser Niederlassung konzentrierte, wird inzwischen auch hierzulande wieder verstärkt eingestellt. So schuf Goldman in Deutschland (Frankfurt und München addiert) im vergangenen Jahr netto 47 zusätzliche Stellen und ist damit jetzt bei 431 FTEs angelangt. Zwar dürften gerade in Frankfurt von den Neueinstellungen viele auch regulatorisch bedingt sein. Trotzdem geht die Personaloffensive einher mit einem merklichen Auftrieb bei den Umsätzen. Laut dem veröffentlichten 2025er-Abschluss weitete die Goldman Sachs Europe SE ihre Nettoerträge im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 2,947 Mrd. Euro aus – verglichen mit dem Vorjahr ein Plus von 14% und auf 24-Monats-Sicht sogar ein Zuwachs von 37%. Zugleich schlagen sich das Mitarbeiterwachstum (und die gewährten Boni, wie man vermuten darf) allerdings auch in den Kosten nieder. So summierte sich der operative Aufwand auf 1,977 Mrd. Euro (+68% auf Sicht von 24 Monaten), mit der Folge, dass der operative Gewinn, nachdem er im Vorjahr erstmals über die 1-Mrd.-Euro gelugt hatte, diesmal um 7% auf 928 Mio. Euro zurückging. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand indessen mit einem „signifikanten Anstieg“, sowohl bei den Erträgen als auch beim Überschuss. Einen flotten tabellarischen Überblick über die Entwicklung der Ertragslage finden Sie hier: FS Premium
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Weblog
- Dass sich Orcel und Knof nach dem Einstieg der Unicredit bei der Commerzbank getroffen haben, struggle bekannt – angeblich soll es aber auch schon davor zu Conferences gekommen sein. FS Premium
- Die Analysten senken ihre Prognosen für die Deutsche Financial institution, allerdings weniger stark, als man das angesichts der Umstände vielleicht befürchten musste. FS Premium
- Was die Deutsche Financial institution mit dem jüngsten UHNWI-Umbau bezweckt – und was jetzt aus den (salopp gesagt) Sal.-Opp.-Rudimenten wird. FS Premium
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„Die Unicredit will die Commerzbank in Gespräche zwingen – nur darum geht es“
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Kurz getickert
- Die Deutsche Financial institution hat in der sog. „Santorini“-Affäre einen ersten Vergleich geschlossen – und lässt sich diesen bemerkenswert viel kosten. Laut „Supervisor Magazin“ (Paywall) erhält einer jener Ex-Mitarbeiter, die das Institut verklagt haben, eine Summe zwischen 30 Mio. und 40 Mio. Pfund (gemessen an rund 400 Mio. Pfund, die er angeblich haben wollte).
- Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp hat sich einen Tag nach dem Übernahmeangebot der Unicredit etwas ausführlicher, aber in der Sache unverändert zum neuen Sachstand geäußert. Eine Financial institution zu übernehmen, sei ohnehin kompliziert, sagte Orlopp laut Berichten auf einer Konferenz in London. Wenn man es „in einem feindlichen Umfeld“ mache, werde es sogar deutlich schwieriger.
- Die Deutsche Financial institution wird den Aufgabenbereich des ausscheidenden Company-Financial institution-Topshots Jan-Philipp Gillmann offenbar nur teilweise wieder besetzen. So übernimmt der bislang in Strategiefragen involvierte Frieder Schoenthal die Verantwortung für das europäische Mid-Company-Kundengeschäft.
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Als wäre nichts gewesen – Commerzbank-Aktie kostet jetzt wieder 36 Euro
Nach der einstweiligen Öffnung der Straße von Hormus haben Bankaktien ihre Erholungsrally am Freitag, den 17. April, spektakulär fortgesetzt. Die Papiere der Commerzbank kletterten zum Handelsschluss auf 36,06 Euro (+3,9%), was nicht nur die höchste Notierung seit dem 5. Januar darstellte (36,42 Euro), sondern auch bedeutete, dass die zweitgrößte deutsche Privatbank jetzt quick wieder so viel wert ist wie bei ihrem 14-Jahres-Hoch im vergangenen Sommer (der Peak struggle damals am 21. August ein Schlusskurs von 37,81 Euro). Parallel haussierte auch die Deutsche-Financial institution-Aktie, für die es bis 28,91 Euro (+3,1%) hinaufging. Auf Sicht der letzten Wochen hat die Deutsche Financial institution sogar etwas stärker zulegt als die Commerzbank, gemessen an dem Hoch aus dem Januar fehlen ihr allerdings noch rund 15%.
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Weitere Einschläge – Gewinn der HSBC Deutschland sackt in sich zusammen
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Exklusiv: Deutsche Financial institution erstattet Selbstanzeige wegen problematischer Russland-Kunden
Wenn die Deutsche Financial institution irgendwelche Scherereien an der Backe hat (was zwar nicht mehr so häufig vorkommt wie früher, aber ab und zu halt immer noch), dann hört man aus den Doppeltürmen stets ein gewundenes „Ja, aber“. Motto: Ja, stimmt schon, blöde Sache – aber genau genommen liegen die inkriminierten Vorgänge ja viele Jahre zurück. Das ist so in der Santorini-Affäre. Das struggle so bei der juristischen Schlappe im Streit mit den Alt-Aktionären der Postbank (nur zur Erinnerung, allein 2024 belasteten Kosten im Zusammenhang mit der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten das Ergebnis mit rund 1,7 Mrd. Euro). Und selbstverständlich wurde die „Ja, aber“-Argumentation auch nach der Razzia wegen Geldwäsche-Verdachts gegen Deutsche-Financial institution-Mitarbeiter im Januar wieder bemüht. Nun allerdings: Sieht sich die Deutsche Financial institution laut Exklusiv-Informationen von Finanz-Szene mit einem Downside konfrontiert, das mitnichten der tiefen Vergangenheit entstammt. Wieder geht es um mögliche Geldwäsche. Und es geht um russische Kunden. Hier entlang: FS Premium
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Kurz getickert
- Die Deutsche Financial institution kommt mit ihrer Enterprise-Banking-Marke Fyrst inzwischen auf 100.000 Kunden
- Möglicherweise aus dem Umfeld der Commerzbank wird ventiliert, dass im Falle einer Übernahme durch die Unicredit erhebliche Einschnitte im Auslandsgeschäft drohen. In den jüngsten Gesprächen mit der Unicredit habe „die Commerzbank-Spitze den Eindruck gewonnen“, dass die italienische Großbank das weltweite Auslandsnetz des Frankfurter Instituts „deutlich ausdünnen“ wolle, berichtet das „Handelsblatt“ (Paywall) unter Verweis auf „Insider“. Die Commerzbank selbst halte ihre ausländischen Niederlassungen dagegen für „essenziell“, sagte Finanzchef Carsten Schmitt am Mittwoch in Frankfurt.
- Die Commerzbank und die Frankfurt Faculty of Finance gründen das „Commerzbank Mittelstandinstitut”. Zweck: Forschung und Lehre zu hiesigen KMUs. Ausstattung: zwei Professuren, eine Postdoc-Stelle.
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Ausgerechnet jetzt! Der Milliarden-Performer im Portfolio der Commerzbank
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Und noch ’ne Marke – die Deutschland-Offensive der Crédit Agricole
Über die ehrgeizigen Pläne der Crédit Agricole für den deutschen Markt (Zahl der Kunden auf zwei Millionen verdoppeln, Einlagenbestand auf 30 Mrd. Euro hochfahren) hatten wir ja schon verschiedentlich berichtet, vor allem hier und hier. Wer nun aber glaubte, die Franzosen würden die Offensive zum Anlass nehmen, in Deutschland künftig unter einem einheitlichen Label aufzutreten (etwa als „CA Deutschland“ bzw. einfach nur als „Crédit Agricole“) oder zumindest ihre Markenvielfalt ein Stück weit zu bereinigen, der sieht sich getäuscht. Wobei genau genommen sogar das Gegenteil der Fall ist. So werden die neuen Tages- und Festgeld-Angebote, mit denen die Franzosen dem 30-Mrd.-Ziel näherkommen wollen und für deren Vorstellung sie in Frankfurt eigens eine Pressekonferenz einberiefen, unter der Marke „Crédit Agricole Financial savings“ im deutschen Markt platziert. Wozu man wissen muss, dass ja auch schon die Creditplus (additionally der Stuttgarter Konsumentenfinanzierer der Crédit Agricole), die CA Auto Financial institution (additionally der hauseigene Händlerfinanzierer), die CA Private Finance & Mobility (so was wie die hauseigene Privatkundensparte) und die Bfor Financial institution (so was wie die hauseigene Billigmarke) um deutsche Festgeld-Sparer werben. Aus bislang vier Marken werden additionally jetzt fünf. (nochmal: wir reden hier nur von Retail-Sparprodukten), wobei nicht ganz klar wurde, inwiefern die hiesigen Statthalter die aus Paris vorgegebene Markenführung für dauerhaft zielführend halten. Jedenfalls ließ Deutschland-Chef Frank Schönherr durchblicken, dass es in den nächsten Jahren sehr wohl noch zu einer Begradigung kommen könnte.
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Exklusiv: Der Unicredit droht die vorzeitige Vollkonsolidierung der Commerzbank
So groß der Plan ist, den die Unicredit mit der avisierten Übernahme der Commerzbank verfolgt – so überschaubar sind die mit dem Manöver einhergehenden finanziellen Belastungen. Jedenfalls bislang. Das liegt vor allem daran, dass die Italiener ihre Commerzbank-Beteiligung (bekanntlich quick 30%) zu deren Buchwert bilanzieren, eine Praxis, die die eigenen Verschuldungs- bzw. Kapitalquoten kaum tangiert. Ändern würde sich das erst, wenn die Unicredit ihre Anteile an der Frankfurter Großbank vollständig konsolidiert. Die eigene Bilanz wüchse dann quasi eins zu eins um die Bilanz der Commerzbank, nicht nur bezogen auf die eigentliche Bilanzsumme, sondern für die Risikoaktiva, die Schulden und auch für das Eigenkapital würde dasselbe gelten. Konsequenz (so hat es die Unicredit vor einiger Zeit in einer Professional-Forma-Analyse selbst berechnet): Die CET1-Ratio, additionally die harte Kernkapitalquote, schmölze um rund 200 Basispunkte ab, gemessen an den zuletzt vermeldeten 14,7% (das struggle der Stand per Ende 2025) läge die Quote somit additionally bei <13%, aus der Unicredit würde eine der am schwächsten kapitalisierten Großbanken in ganz Europa. Bislang galt: Sobald die Unicredit die 50% überschreitet, wird sie um genau dieses Szenario nicht mehr umhinkommen. Nun allerdings zeigt sich, dass die Gefahr schon viel früher drohen könnte: FS Premium
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Deutsche Financial institution macht Wynaendts zum Vergütungs-Millionär – und setzt auf Präsenz-HV
Kurz getickert
- In der „Santorini-Affäre“ hat ein Londoner Gericht die Klage von Ex-Vorstand Michele Faissola und drei weiteren früheren Managern gegen die Deutsche Financial institution öffentlich gemacht. Demnach fordert allein Faissola Schadenersatz in Höhe von umgerechnet 545 Mio. Euro; alles in allem summieren sich die Forderungen auf rund 760 Mio. Euro. HB (Paywall) / Bloomberg (Paywall)
- Die Deutsche Financial institution will nicht nur, wie zuletzt angekündigt, ihr Wealth Administration in London kräftig ausbauen, sondern auch in der Schweiz. Laut „Bloomberg“ wollen die Frankfurter im Nachbarland rund 40 Mitarbeiter einstellen und streben ein „zweistelliges jährliches Umsatzwachstum“ an.
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Commerzbank und Unicredit: Sie haben gesprochen!!! Und jetzt???
Huch, was struggle das denn? Und was sollte das? Additionally, falls es irgendwer von Ihnen nicht mitbekommen haben sollte, liebe Leserinnen und Leser: Unter dem herrlich nichtssagenden Titel „Commerzbank bekräftigt Potenzial der bestehenden Geschäftsstrategie“ hat ebendiese Commerzbank eine Mitteilung verschickt, in der einfach mal ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert wurde. Orcel-Model, sozusagen. Wenngleich beim Aufsetzen des Statements eine Goldwaage behilflich gewesen sein muss. Auf diese haben all die IR’ler, Juristen und Spin-Doktoren nämlich jedes Wort einzeln gelegt, bevor sie es dann mit samtbehandschuhten Fingern in die Tastatur eintippten. Die erste Quintessenz der Mitteilung: Die Commerzbank und die Unicredit haben endlich, endlich, endlich miteinander gesprochen! Auch wenn in der Mitteilung genau genommen nicht von Gesprächen die Rede ist. Sondern von Interaktionen:
- „In den vergangenen Wochen fanden mehrere Interaktionen statt […], um Grundlagen und Potenziale des von der Unicredit […] in Aussicht gestellten Angebots zu einer Übernahme […] konstruktiv zu eruieren.“
Die zweite Quintessenz: Gebracht hat’s nix!
- „[Die] Interaktionen haben […] aus Sicht der Commerzbank kein ausreichendes Wertschöpfungspotenzial für ihre Aktionäre über die jetzige Standalone-Strategie hinaus aufgezeigt.“
Und was heißt das nun und wie geht’s weiter? Hier entlang: FS Premium
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Die Deutsche Financial institution hat jetzt eine offizielle „Nummer 2“ – und eine inoffizielle
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Morgan Stanleys fetter Coup – Jörg Kukies wird Deutschland-Chef des US-Instituts
Ist ja nicht so, als wäre Jörg Kukies nicht auch für andere Positionen gehandelt worden. Er könnte neuer Bahn-Chef werden, lautete im Sommer ein (freilich wildes) Gerücht. Er könnte Christine Lagarde als Präsidentin der Europäischen Zentralbank ablösen, spekulierte im Herbst die „Süddeutsche Zeitung“. Doch stattdessen – kehrt der frühere Goldman-Sachs-Supervisor, langjährige Staatssekretär und kurzzeitige Bundesfinanzminister nun additionally zurück ins Investmentbanking. Allerdings nicht zu Goldman Sachs. Sondern (wie als erstes die Kollegen vom „Supervisor Magazin“/Paywall berichteten) zu Morgan Stanley, additionally dem ewigen Goldman-Rivalen. Entsprechend der in seinem Fall offenbar abgestuften Karenzfristen wird Kukies ab Mai zunächst für sechs Monate zu Morgan Stanley nach London gehen. Erst danach soll er die eigentlich für ihn vorgesehene Place als Länderchef für Deutschland und Österreich übernehmen; parallel werde er auch den Vorsitz der in Frankfurt ansässigen EU-Einheit übernehmen, additionally der Morgan Stanley Europe SE. Aus Sicht des US-Instituts (das hierzulande ja immer ein bisschen im Schatten von Goldman Sachs oder J.P. Morgan Chase steht) ist die Verpflichtung ein veritabler Coup; Kukies wiederum darf sich darauf freuen, künftig wieder wie ein Investmentbanker zu verdienen (und nicht wie ein Politiker); und in gewisser Weise ist die Personalie auch eine Auszeichnung für die Bankenbranche als solche. Denn um wie ein Banker zu verdienen, muss man heutzutage ja nicht mehr zwingend einer sein.
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Linktipps
- NLB übertrumpft Raiffeisen mit Angebot für Addiko Financial institution: Zunächst hatten wir vermeldet, dass die Wiener Raiffeisen Financial institution Worldwide die ebenfalls österreichische Addiko Financial institution übernehmen will. Nun allerdings gibt es Konkurrenz von der slowenischen Nova Ljubljanska banka (für die Connaisseure: Ja, richtig, die NLB ist das Institut, bei dem der vormalige Fee-Mann von McKinsey Deutschland, Reinhard Höll, seit letztem Sommer im Vorstand sitzt). Der Normal
- Bawag will irisches Finanzinstitut PTSB um 1,6 Milliarden Euro kaufen: Auch auf die Gefahr hin, uns zu wiederholen – aber die großen österreichischen Banken bleiben in Kauflaune. Der Normal
- Von J.P. Morgan Chase bis Citigroup – weitere große US-Banken legen Q1-Zahlen vor: Und hier sind die entsprechenden Verlinkungen … CNBC (J.P. Morgan), CNBC (Citigroup), Searching for Alpha (Wells Fargo)
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Sämtliche Großbanken-Information aus März 2026